«Crazy Tony» lässt die Wüste blühen

Tony Rinaudo nutzt ein Teppichmesser als Waffe gegen Armut und Hunger. Der Australier erklärt, wie er mit scharfer Klinge und etwas himmlischer Hilfe unterirdische Wälder in die Höhe zieht und so die Massenmigration bremsen kann.

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Von Katharina Fontana
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Kommentare

Jürg Brechbühl

04.09.2019|21:02 Uhr

Diese Technik für Savannengebiete finde ich faszinierend. Doch wozu am Schluss noch der läppische Verweis auf "den Amazonas"? Das Waldgebiet des Amazonas umfasst die unterschiedlichsten Ökosysteme, die überhaupt nicht miteinander verglichen werden können. In einem tropischen Regenwald mit Urwaldriesen sind sämtliche Nährstoffe aus dem Boden ausgewaschen. Die Bäume stehen praktisch auf dem nackten Boden, teilweise wurzeln sie nicht einmal 30cm tief. Für sie gibt es nichts, was sie aus dem Boden holen müssten. Die Stabilisierung passiert dann mit Stelzenwurzeln oder Brettwurzeln.

Yvonne Flückiger

04.09.2019|20:19 Uhr

Was für ein wunderschöner und hoffnungsfroher Artikel. Mehr davon! Das ist tausendmal besser als die Klima-Hüpferei. Da macht ein einzelner Mensch allein so gewaltig viel für die Umwelt- und das Klima. Bravo! Das wäre m. E. wirklich nobelpreiswürdig. Aber leider ist dies natürlich viel weniger ein Mainstream-Hype als das Klima-Gretel. Wie schade.

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