Wie führe ich ein nachhaltiges Leben?

Ratgeber für einen besonders umweltfreundlichen Lebenswandel haben Hochkonjunktur. Die meisten Tipps bringen der Umwelt wenig. Sechs Rezepte, die in die Irre führen – und eines, das tatsächlich funktioniert.

Klimaaktivisten bombardieren uns mit Belehrungen und Ermahnungen, wie wir mit einem «nachhaltigen Lebensstil» die Erde retten können: indem wir uns fleischlos ernähren, energiesparende Glühbirnen verwenden, Solarzellen installieren, weniger Strom verbrauchen, die Klimaanlage nicht so oft einschalten, auf das Flugzeug verzichten, mehr recyceln, Elektroautos anschaffen.

Sie wollen, dass wir uns unseres Lebensstils schämen. Klimaforscher haben kürzlich sogar die Umweltschädlichkeit eines sommerlichen Grillabends berechnet und eine vegane Alternative vorgeschlagen.

Umweltschützer sehen sich moralisch im Vorteil. Aus ihrer Sicht ist ihr Anliegen richtig und wichtig, ihr Engagement vertretbar. All unsere Konsumgewohnheiten sollen auf den Prüfstand. Die Demonstranten von «Extinction Rebellion» blockieren sogar den Strassenverkehr und nehmen in Kauf, dass Menschen daran gehindert werden, an das Bett eines sterbenden Familienangehörigen zu eilen.

Doch was uns so verkauft wird, ist die irrige Vorstellung, solche einzelnen Aktionen trügen spürbar zu einer Rettung des Planeten bei. Klimaaktivisten banalisieren damit die gigantischen Herausforderungen, vor denen wir stehen, einschliesslich der Erderwärmung. Dies verstellt den Blick auf die wirklich sinnvollen Lösungen. Es ist wichtig, dieses falsche Narrativ zu entlarven, weil nicht nur viel Zeit und Energie verschwendet und Sorgen und Ängste geschürt werden, sondern weil es uns auch davon abhält, genau zu analysieren, wie der Klimawandel wirksam bekämpft werden kann.

1 – Ziehen Sie das Handykabel

Nach landläufiger Meinung ist ein «nachhaltiger Lebensstil» durch viele kleine Massnahmen zu erreichen. Noch die geringfügigste Geste erscheint sinnvoll. Es gibt unendlich viele Dinge, die zu tun wir aufgefordert werden. Auf die Frage, was er gegen den Klimawandel unternehmen werde, versprach der renommierte britische Naturfilmer David Attenborough einmal, sein Handyladegerät vom Netz zu nehmen, wenn es nicht gebraucht wird. Das Problem ist, dass derlei Aktionen extrem wenig nützen. Wie David MacKay, der Klimaforscher und Ex-Berater der britischen Regierung, sagte: «Wenn jeder nur ein kleines bisschen tut, werden wir nur ein kleines bisschen erreichen.»

Zum Beispiel David Attenborough: Wenn der Umweltschützer sein Handyladegerät konsequent vom Netz nimmt, spart er weniger als ein halbes Tausendstel der durchschnittlichen Emissionen ein, die ein Brite verursacht. Das Aufladen macht weniger als ein Prozent des Energieverbrauchs eines Mobiltelefons aus – die restlichen 99 Prozent entfallen auf die Produktion, den Betrieb der Datenspeicher und Mobilfunkmasten. Und hier kommen fast durchweg fossile Energien zum Einsatz.

2 – Essen Sie fleischlos

Es kann kaum überraschen, dass so geringfügige Gesten so wenig bringen. Aber selbst umfangreichere Massnahmen führen nur zu geringen Einsparungen. Die angeblich wichtigste Entscheidung, die wir treffen können, sei die Umstellung auf fleischlose Ernährung.

Gemäss einer systematischen Peer-Review kann durch vegetarische Ernährung der individuelle CO2-Fussabdruck um 540 kg Kohlendioxid reduziert werden. Das entspricht 4,3 Prozent der Emissionen eines durchschnittlichen Einwohners in einem entwickelten Land.

Wir müssen aber den Rebound-Effekt berücksichtigen: Das Geld, das bei vegetarischer Ernährung eingespart werden kann, wird für Waren und Dienstleistungen ausgegeben, die zusätzliche Treibhausgasemissionen verursachen. Das bedeutet, dass ein völliger Fleischverzicht die gesamten Emissionen um etwa 2 Prozent reduzieren würde. Und die Umstellung auf vegetarische Ernährung fällt vielen Menschen schwer – gemäss einer grossen US-Studie scheitern 84 Prozent, die meisten in weniger als einem Jahr.

3 – Essen Sie bio

Bio-Lebensmittel werden uns als gesünder, tierfreundlicher und umweltverträglicher angepriesen. Die Realität sieht anders aus. Laut einer jüngst veröffentlichten wissenschaftlichen Studie ist «nicht erwiesen, dass Ökoprodukte besser und sicherer sind als herkömmliche Nahrungsmittel». Die grosse Untersuchung der Stanford University von 2012 fand kein Beleg dafür, dass Bioprodukte gesünder seien.

Was den Nutzen für die Tiere angeht: Laut einer Langzeitstudie von US-Milchbetrieben entspricht «der gesundheitliche Nutzen von Biobetrieben demjenigen von konventionellen Betrieben». Die norwegische wissenschaftliche Kommission für Lebensmittelsicherheit stellte keinen Unterschied in der objektiven Krankheitshäufigkeit fest, und in Dänemark haben Bio-Ferkel eine höhere Sterblichkeitsrate als konventionell gezüchtete Ferkel.

Fraglich sind auch die Vorteile für die Umwelt. Eine jüngst veröffentlichte Studie über 742 «landwirtschaftlichen Systemen» (den verschiedenen Prozessen, die bei der Produktion von Lebensmitteln zur Anwendung kommen) ergab, dass Bioprodukte zwar weniger Energie verbrauchen, aber genauso viel Treibhausgase freisetzen wie konventionell produzierte Nahrungsmittel. Öko-Landwirtschaft schnitt bei zwei der wichtigsten Umweltindikatoren schlechter ab: Sie produziert mehr Nährstoffabfluss, was zu Sauerstoffmangel in Küstengewässern führen kann, und sie verbraucht mehr Bodenfläche (durchschnittlich 70 Prozent mehr für die gleiche Ertragsmenge).

4 – Vermeiden Sie Plastiksäcke

Plastik verstopft Abflussrohre und verursacht Überschwemmungen, verschandelt die Natur und ist tödlich für Tiere und Vögel. Deshalb ist es sinnvoll, den Verbrauch von Plastik zu reduzieren und etwa Plastiktüten wiederzuverwenden – als Mülltüte, die anschliessend der Energiegewinnung zugeführt wird.

Aber wir sollten uns nichts vormachen, wie viel damit erreicht werden kann – und einem Verbot von Plastiktüten mit Skepsis begegnen. Plastiktüten machen weniger als 0,8 Prozent des Plastikmülls aus, der derzeit in den Weltmeeren herumschwimmt. Statt uns vorzunehmen, die Ozeane durch ein Verbot in den reichen Ländern zu retten, müssen wir die Umweltpolitik und die mangelhafte Abfallwirtschaft in Entwicklungsländern unter die Lupe nehmen. Eine Studie von 2015 zeigt, dass die Hälfte des Plastikmülls aus China, Indonesien, den Philippinen und Vietnam stammt.

Ein Verbot von Plastiktüten kann auch zu unerwarteten, unvorteilhaften Ergebnissen führen. Eine neue Studie zeigt, dass durch das Verbot in Kalifornien jährlich 18,1 Millionen Kilogramm Plastik vermieden werden. Viele Plastiktüten wären aber als Mülltüten wiederverwendet worden, weshalb der Verbrauch von Mülltüten um 5,5 Millionen Kilogramm anstieg. Auch der Verbrauch von Papiertüten erhöhte sich um das Doppelte der eingesparten Menge von Plastik – 37,6 Millionen Kilogramm. Dies wird zu deutlich mehr CO2-Emissionen führen, der ökologische Effekt des Verbots ist unter dem Strich also negativ.

Eine Studie des dänischen Ministeriums für Umwelt und Ernährung untersuchte nicht nur den Plastikmüll, sondern auch die Auswirkungen auf den Klimawandel, den Rückgang der Ozonschicht, die Gesundheitsgefahren für den Menschen und andere Indikatoren. Demnach ist ein Baumwollbeutel erst nach 20 000-maliger Verwendung weniger umweltschädlich als eine Plastiktüte. Wenn derselbe Bio-Baumwollbeutel bei jedem weiteren Einkauf (zwei Mal die Woche) verwendet wird, dauert es gleichwohl 191 Jahre, bis die ökologische Bilanz günstiger ist, als wenn wir die ganze Zeit Plastiktüten verwendet hätten. Selbst eine Papiertüte muss für einen positiven Umwelteffekt 43-mal wiederverwendet werden, was jenseits ihrer praktischen Verwendbarkeit liegt. Die Studie zeigt, dass eine einfache Plastiktüte, als Mülltüte wiederverwendet, von allen Optionen die am wenigsten umweltschädliche ist.

5 – Kaufen Sie einen Tesla

Mit den Worten von Fatih Birol, Direktor der Internationalen Energieagentur (IEA): «Anzunehmen, das Klima liesse sich mit Elektroautos retten, ist ein kompletter Irrglaube.» Die IEA hofft, wir könnten in elf Jahren auf 130 Millionen E-Autos kommen – ein schwindelerreg-endes Ziel, wenn man bedenkt, dass wir in Jahrzehnten lediglich auf 5 Millionen gekommen sind. Aber selbst wenn es uns gelänge, dieses Ziel zu erreichen, würden die CO2-Emissionen nur um 220 Millionen Tonnen verringert – das sind 0,4 Prozent der weltweiten Emissionen.

E-Autos haben zwar keine direkten Emissionen, aber sie werden mit Strom betrieben, der in vielen Teilen der Welt aus fossilen Energieträgern produziert wird. Energie wird auch bei der Herstellung der Fahrzeuge aufgewendet – vor allem für die Batterien.

Die IEA hat festgestellt, dass ein Hybridfahrzeug wie etwa der Toyota Prius, gemessen an der Menge der schädlichen Treibhausgase, die das Fahrzeug in seiner gesamten Lebensdauer ausstösst, genauso klimafreundlich ist wie ein E-Auto. Ein Benziner gibt in seiner gesamten Lebensdauer nur neun Tonnen mehr CO2 ab.

Diese neun Tonnen liessen sich durch die Regional Greenhouse Gas Initiative (RGGI), ein Emissionshandelssystem im Nordosten der USA, für nur 52 Dollar reduzieren. (Dies ist billiger als beim EU-Emissionshandel, bei dem die Tonne derzeit 27 Dollar kostet – aber auch näher bei den geschätzten Kosten der durch die neun Tonnen verursachten Klimaschädigung.)

Dennoch werden Elektroautos mit viel Geld staatlich gefördert. Nach IEA-Schätzungen kostet jedes betriebene E-Auto 24 000 Dollar an Subventionen und Infrastrukturinvestitionen. Dem steht der ökologische Nutzen der CO2-Reduzierung in Höhe von 52 Dollar gegenüber – ein irrsinniges Verhältnis. Wir hätten eine fast 500fache Verringerung der Kohlendioxidemissionen erreichen können, wenn wir das Geld in den RGGI-Emissionshandel gesteckt hätten. Kein Wunder, dass der niederländische Rechnungshof diese Subventionen kürzlich als Verschwendung von Steuergeldern bezeichnete – als einen «kostspieligen Witz».

Und hinsichtlich der schlimmsten Begleiterscheinungen des Autos schneiden E-Autos nicht viel besser ab – Staus und Unfälle sind in jedem Fall schlecht, ob man in einem Tesla oder in einem Lamborghini sitzt.

Und verrückterweise können mehr E-Autos mehr Luftverschmutzung bedeuten. China ist der grösste Markt für E-Autos. Weil die chinesischen Kohlekraftwerke so dreckig sind, tragen E-Autos zu schlechterer Luft bei. In Schanghai könnte laut einer Studie die durch eine zusätzliche Million E-Fahrzeuge verursachte Luftverschmutzung fast dreimal so viele Menschen jährlich töten wie eine Million zusätzlicher Benzin-Autos.

6 – Zeugen Sie keine Kinder

Der Guardian ruft seinen Lesern zu: «Wollen Sie etwas gegen den Klimawandel unternehmen? Setzen Sie weniger Kinder in die Welt!», und die New York Times warnt, dass Kinder aus ökologischer Sicht eine besonders schlechte Option sind. Dargestellt wird das am hypothetischen Fall einer Amerikanerin, die auf ein treibstoffeffizientes Fahrzeug umsteigt, weniger Auto fährt, recycelt, effiziente Glühbirnen verwendet und energiesparende Fenster einbauen lässt. Zwei Kinder wären so umweltschädlich wie «annähernd das Vierzigfache dessen, was sie durch die genannten Massnahmen eingespart hat».

Derlei Ermahnungen stützen sich auf eine Studie aus dem Jahr 2009, nach der jeder Elternteil für die Hälfte der prognostizierten Emissionen eines jeden Kindes während seines gesamten Lebens verantwortlich ist, sowie für ein Viertel der Emissionen der Enkel, für ein Achtel derjenigen der Urenkel und so weiter. Dieser Ansatz, Eltern für die Gesamtheit der Emissionen aller künftigen Nachkommen verantwortlich zu machen, ist natürlich lachhaft. Genauso gut könnte man sagen, dass unsere steinzeitlichen Vorfahren, die Jäger und Sammler, die Erde viel mehr geschädigt haben als ein Milliardär-Jetsetter unserer Zeit.

Die Entscheidung, ob die kleinen Töchter später einmal Kinder bekommen oder nicht, liegt ganz allein bei diesen selbst.

Tatsächlich bedeutet ein Kind vielleicht neunzig Jahre CO2-Emissionen, die sich im schlimmsten Fall auf dem heutigen Niveau von jährlich zirka 15 Tonnen pro Person bewegen würden. Das wären zusätzliche 1350 Tonnen bis zum Ende dieses Jahrhunderts.

All jene, denen das ernsthaft Sorgen bereitet, könnten den gesamten ökologischen Fussabdruck, den ihr Kind im Laufe seines Lebens hinterlassen wird, heute schon für nicht einmal 8000 Dollar im RGGI-Emissionshandel kompensieren.

Aber – was dann?

Meine kritischen Anmerkungen zu all den vorgeschlagenen Massnahmen bedeuten jedoch nicht, dass wir keine von ihnen ergreifen sollten. Für viele gibt es gute Gründe. Ich selbst bin Vegetarier und besitze kein Auto.

Aber wir sollten uns nichts vormachen, was damit wirklich zu erreichen ist. Und wir müssen verstehen, warum diese Aktionen so wenig zielführend sind, wenn es um den Kampf gegen den Klimawandel geht.

Das liegt vor allem daran, dass der Wohlstand der Menschheit auf fossilen Brennstoffen gründet. Sie decken 81 Prozent des globalen Energiebedarfs. Selbst wenn all die angekündigten Klimamassnahmen bis 2040 umgesetzt werden, sind es immer noch 75 Prozent. Nach Schätzungen der IEA werden bestehende Kohlekraftwerke in allen grossen Wirtschaftsnationen bis mindestens 2040 deutlich billiger sein als Solar-, Wind- oder jede andere Energie.

Schon jetzt fliessen jährlich 130 Milliarden Dollar in Subventionen für Solar- und Windenergie, aber diese Energieträger decken weniger als ein Prozent des globalen Bedarfs. Nach Schätzungen der IEA wird, nachdem wir die gigantische Summe von 3,5 Billionen Dollar in zusätzliche Subventionen gesteckt haben, der Anteil erneuerbarer Energie bis 2040 auf knapp über vier Prozent gestiegen sein.

Das ist jämmerlich. Wie können wir den Schadstoffausstoss also reduzieren? Deutliche CO2-Einsparungen bei fortgesetztem Wirtschaftswachstum verlangen mehr als nur individuelles Handeln. Es braucht Veränderungen in einem beispiellosen Umfang. Es ist absurd, wenn der Mittelschicht in den reichen Ländern erklärt wird, der Temperaturanstieg könne gestoppt werden, wenn wir weniger Fleisch verzehren und mit einem Toyota Prius ins Büro fahren.

Das einzig Wirksame wäre, darauf zu drängen, dass erheblich mehr Geld in die Entwicklung klimafreundlicher Energien gesteckt wird. Viel zu wenig Mittel werden ausgegeben, um zu erreichen, dass grüne Energie so billig wird, dass fossile Energieträger schlicht nicht mehr rentabel sind.

Erinnern wir uns, wie in den 1960ern und 1970ern versucht wurde, das Problem des Hungers in den Griff zu bekommen. Nach den Kriterien der heutigen Klimapolitik müssten die Reichen aufgefordert werden, weniger zu essen und den Armen geringfügige Mengen an Nahrungsmitteln zukommen zu lassen. Was damals wirklich funktionierte, war die Grüne Revolution, die zur Entwicklung ertragreicherer Feldfrüchte führte. Auf diese Weise wurde die Getreideerzeugung zwischen 1950 und 1984 um 250 Prozent gesteigert, die Kalorienaufnahme der Ärmsten verbessert und die Häufigkeit schwerer Hungersnöte reduziert.

Im Allgemeinen sind Investitionen in langfristige Innovationen unterfinanziert, weil das für privates Kapital wenig interessant ist. Dort sind staatliche Investitionen und Förderungen sinnvoll.

Seit den 1980ern sind in den OECD-Ländern die Investitionen in die Entwicklung klimafreundlicher Technologien von 0,06 Prozent des Bruttoinlandprodukts auf weniger als 0,03 Prozent gesunken. Nach Einschätzung des Copenhagen Consensus Center sollten wir auf etwa 0,2 Prozent kommen. Dies könnte durch eine niedrige und moderat steigende CO2-Besteuerung erreicht werden (für Unternehmen ein Anreiz, die Emissionen zu senken), und auf diese Weise würden wir dem Klimawandel begegnen können.

Wenn grüne Energie billiger ist als fossile Träger, wird jeder umstellen. Nach Berechnungen des Copenhagen Consensus würde jeder in die Entwicklung solcher Energien investierte Dollar mit einem Gewinn von elf Dollar zu Buche schlagen – das ist 500-mal wirkungsvoller als die gegenwärtige Klimapolitik.

Sich für die Entwicklung umweltfreundlicher Energien einzusetzen, ist das Beste, was wir tun können. Wir werden das Klimaproblem nicht durch simplifizierte Antworten und «individuelle» Aktionen lösen, sondern durch Einfallsreichtum und Innovation.

 

 

Bjørn Lomborg ist ein dänischer Politikwissenschaftler und Statistiker sowie Direktor des Think-Tanks Copenhagen Consensus Center.

Aus dem Englischen von Matthias Fienbork

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Von Markus Schär

Kommentare

Inge Vetsch

31.08.2019|18:22 Uhr

Der moderne (= alles andere als nachhaltige) Lebensstil ist in sich das Problem: die Sucht nach immer mehr Wohlstand und Bequemlichkeit und damit der Verlust von Qualität und Vernunft, der Verlust von Anstand und Rücksicht. Rücksicht gegenüber der gesamten Mitwelt.

Richard Müller

30.08.2019|10:03 Uhr

Subventionen fördern Einfallsreichtum und Innovation nie. Subventionen verhindern Innovation nachhaltig und der Einfallsreichtum der Subventionsjäger beschränkt sich darauf, möglichst schnell und dicht an den Honigtopf zu gelangen. Die Schätzung der IEA besagt, dass wir mit Subventionen in Höhe von 3'500'000'000'000 (3.5 Billionen) Dollars bis 2040 global auf knapp vier Prozent erneuerbare Energie kommen. So sieht die Realität von Subventionits aus. Die Klimapolitik ist total auf dem Holzweg, zerstört die Wirtschaft, macht die Bevölkerung arm und die privilegierten Schmarotzer reich.

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