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Seeanstoss ist begehrt, Ortschaften am Wasser haben fast automatisch das gewisse Etwas, das einer rundum verbauten Stadt fehlt. Im neuesten Gemeinderating der Weltwoche liegen die Bestklassierten alle an einem See. Gewonnen hat dieses Jahr Zollikon an der Zürcher Goldküste, vor Meggen am Vierwaldstättersee und der Stadt Zug. Aber interessant sind natürlich auch die Fragen zur Umgebung, in der man lebt. Wer wissen will, wie die eigene Gemeinde in diesem umfassendsten landesweiten Leistungscheck abschneidet, findet in der Liste der Weltwoche genaue Angaben zu Lebensqualität, Arbeitsplätzen, Schulen, Sicherheit und anderen wichtigen Eigenschaften. mehr

 

In Berlin nennen sie ihn einen «diplomatischen Totalausfall». Richard Grenell, 52, ist Trumps meistgehasster Botschafter weit und breit. Die Deutschen, die gerne den Ton angeben, sind in Rage, wenn der schneidige Emissär nur den Mund aufmacht. Als Henryk M. Broder und Urs Gehriger in Grenells Büro direkt am Brandenburger Tor vorsprachen, war wieder so ein Tag. «Botschafter Grenell droht Deutschland mit Truppenabzug», vermeldeten die Medien. Dabei habe er die Deutschen bloss daran erinnert, die Wehrkosten auf Nato-Norm zu heben. Wie meistens schössen die Medien übers Ziel. «Viele, viele Leute danken mir ausdrücklich, dass ich ehrlich und direkt bin.» Ebenso verzerrt sei das Bild über das Verhältnis zwischen Merkel und Trump. Die beiden verstünden sich hervorragend. «Es macht ziemlichen Spass, ihnen zuzusehen.» Es war nicht die einzige Überraschung, die der Paria-Diplomat parat hatte. mehr

 

«Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist»: Dieses Zitat von David Ben-Gurion, dem legendären Staatsgründer Israels, kam Redaktor Pierre Heumann in den Sinn, als er die erstaunlichsten Erfolge des jungen Landes niederschrieb. Die ersten Zionisten, die vor rund hundert Jahren ins damalige Palästina einwanderten, fanden ein unwirtliches Land am Rand der Wüste vor, dessen Zukunft düster aussah. Doch Israel hat die widrigen Umstände überwunden. Ohne Wunder, aber mit Chuzpe und mutigen Initiativen, die von der Behebung der Wassernot bis zum Schutz vor Aggressoren im Cyber-Raum reichen. Von den Innovationen, die dabei entstanden sind, profitiert nicht nur Israel, sondern der ganze Globus. mehr

 

Sechs Frauen und ein Mann sassen im selben Zug zum Klimastreik nach Lausanne wie unser Reporter Roman Zeller. Ein Mädchen tippte auf ihrem Smartphone, auf dessen Rückseite der Sticker «Make love, not CO2» klebte. Bei der Place de la Gare angekommen, klang es weniger romantisch: «System change, not climate change», skandierten die versammelten 2500 Demonstranten, die sich am Ende des «Smile for Future»-Sommertreffens auf den Marsch in Richtung See begaben. Begleitet von antikapitalistischen Parolen, beobachtete Zeller die Klimaaktivisten aus ganz Europa und sprach mit ihnen über ihre Forderungen und auch darüber, wer ihre Reise zum Sommertreffen finanziert hatte. mehr

 

Jetzt, da die Sommerferien zu Ende gehen, beginnt die Schlussphase des eidgenössischen Wahlkampfs. Bevor der Geräuschpegel anhebt, hat sich Erik Ebneter mit Michael Hermann im «Kafi Paradiesli» am Zürichberg getroffen, um ihn über den Formstand der Parteien auszufragen. Hermann gehört schon lange zu den originellsten Politik-Kommentatoren des Landes und führt unweit vom «Paradiesli» sein eigenes Unternehmen, das auf Meinungsforschung und demografische Analyse spezialisiert ist. Seine Stärke besteht darin, dass er Politik mit Zahlen ebenso erklären kann wie mit Worten. Was er über die Parteien im Wahlkampf zu sagen hat, lesen Sie ab mehr

 

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