Entsorgte Vergangenheit

Die Politik setzt auf verdichtetes Bauen. Das Ergebnis ist verheerend: Zerstörte Ortsbilder, weggeräumte Kulturschätze. Eine profitblinde Politik droht die Schweiz in eine Betonwüste zu verwandeln.

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Kommentare

Marco B

18.08.2019|23:48 Uhr

Sie schreiben "kaum ändern", Frau Vetsch. Offenbar glimmt auch in Ihnen noch ein Fünklein Resthoffnung, sonst hätten Sie "nicht ändern" geschrieben. Was soll ich Ihnen darauf antworten? Vielleicht behalten Sie Recht. Aber vielleicht kommt es ganz anders und zweitens als man denkt. Nietzsche hat auch geglaubt, Gott sei tot. Sicher ist aber nur, dass Nietzsche tot ist; sein Nihilismus leider nicht.

Inge Vetsch

17.08.2019|17:28 Uhr

Sehr richtig, alles, was Sie erwähnen @Marco B: alles zu spät und nicht mehr umkehrbar. Die Verantwortlichen, und insbesondere die jüngere Generation, sehen die trostlose Veränderung grösstenteils auch gar nicht, weil sie es nicht anders kennen und auch gar nicht anders wollen. Oder es ist ihnen ganz einfach egal. Deshalb wird es so weitergehen. Und wir Älteren sterben. Den vorgängigen Generationen ging es natürlich genauso. "Nichts ist beständiger als der Wandel" (Nietzsche). Das kann man bedauern - ich tue es in diesem Zusammenhang sehr -, aber kaum ändern.

Marco B

15.08.2019|23:35 Uhr

Dieses berechtigte Anliegen kommt genauso zu spät daher, wie der Kampf gegen die masslose Zuwanderung. Was wollt Ihr hier noch verteidigen? Die Betonwüste, das babylonische Gewusel auf den Strassen, die Verbotskultur, die verstopften Züge und Strassen, die verschwundene Binnenwirtschaft, die Kulissen-Demokratie, den zwangsfinanzierten Medieneinheitsbrei, die Sprachverluderung, die Fortpflanzungsmüdigkeit der Eingeborenen, die Neidkultur, der gendergeprüfte Neusprech, die Handy-Neurosen oder die fortschreitende Volksverblödung?

Hans Baiker

15.08.2019|23:06 Uhr

J.B. In meiner ländlichen Region werden gerade 2000 Wohnungen gebaut, der Bedarf ist nicht zu erkennen. Die einzige Hoffnung ist Mieter aus Altbau-Wohnungen zu locken. Der Köder sind die tiefen Hypozinsen, deren Trend noch weiter nach unten weist. Stimme mit Ihrer Analyse überein, nur ist der Zug nicht schon abgefahren?

Jürg Brechbühl

14.08.2019|19:29 Uhr

Zwei Notwendigkeiten, um dieses Anliegen von der wirtschaftlichen Seite her zu unterlegen: 1) Masseneinwanderung stoppen. 2) Tiefzinspolitik der Nationalbank beenden. Der grösste Teil der Neubauten dient heute nur noch der Beschönigung der Bilanzen von Pensionskassen. Diese sind gezwungen, ihr Geld zu verlochen und zwar um jeden Preis. Sie stellen Neubauten auf ohne konkreten Bedarf und ohne, dass irgendjemand, irgendeine Ahnung wer und wozu das jemals kaufen oder mieten sollte. Diese Leerbauten stehen dann als fiktive Werte in den Bilanzen der Pensionskassen.

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