Abrüstung durch Ineffizienz

Die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will die Armee mit mehr Geld reformieren. Der Wurm in der Bundeswehr sitzt aber tiefer.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Martin J. Fischer

18.08.2019|18:09 Uhr

Und Jean-Claude Juncker träumt von einer EU-Armee als Gegengewicht zur NATO ... Nachdem die Briten draussen sind ... die gegenwärtig etwas über 40% der Gesamtbestände der europäischen Kriegsmacht stellen. Die einzige andere kriegstüchtige Macht ist Frankreich, der Rest ist Schweigen. GB hat zwei allermodernste hocheffiziente Flugzeugträger, von denen der zweite eben daran ist, in Dienst zu gehen, und die je bis zu 40 F-35B-Flugzeuge plus eine Reihe Helikopter aufnehmen können. Merkel soll in einem Aufsatz in ihrer Karriere in der FDJ die Demolition der BR als Ziel angegeben haben. Bald erreicht.

Marco B

18.08.2019|02:13 Uhr

An der Demontage seit den 90ern waren ja nicht nur die halben SVP-BR beteiligt. Den anderen Departementen und dem Parlament diente das VBS als Mine in der sich Geld schürfen liess. Heute ist der Laden derart zu Boden geritten, dass man nun schon eine Frau den Laden führen lassen kann - auch in dieser Hinsicht ist uns Deutschland zeitlich voraus; nach Flinten-Uschi folgt jetzt AKK-47.

Walter Mittelholzer

15.08.2019|19:14 Uhr

Absolut richtig, Marco B. Noch schlimmer als in der BRD! Wie stolz waren wir damals auf die "groesste und beste Armee" der Welt (pro capita). Leider hat Ueli das total verulkt. Heute sind wir auch eine solche Lachnummer wie die ehemalige Truppe der "Flinten-Uschi".

Rainer Selk

15.08.2019|10:21 Uhr

1. Wird AKK die BuWe nicht lange führen. 2. muss sie das aus Gründen des Grundgesetzes tun, damit sie die Voraussetzung für eine Kanzlerschaft hat. Die BuWe ist personell wie technisch kaputt, kaum noch befähigt, eigenes Material zu warten. Das ist, samt Ersatzteildienst, vor Jahren an die Industrie ausgelagert worden. Die BuWe ist in einem desolaten Zustand, von der Marine ganz zu schweigen. Wie die den pers. Golf erreichen könnten + mit was, bleibt AKK's Geheimnis. Mit veralteten Korvetten, Fregatten oder Segelschulschiffen? Die Soldaten wären reines Kanonenfutter.

Marco B

15.08.2019|02:31 Uhr

Die Schweizer Armee konnte einst bis zu 600'000 Soldaten innert 2-3 Tagen mobilisieren. Mit einem erprobten Mobilmachungskonzept. Heute sind es noch knappe 10'000 Berufsmilitärs, grösstenteils in Büros und jenseits des Verfallsdatums, ohne Ahnung von Kriegsmobilmachung, plus - realistisch gerechnet - etwa 1 Füsilier pro Quadratkilometer, mit einem Luftgewehr ohne Munition ausgerüstet, ohne funktionierendes Mobilmachungskonzept und womöglich elektronisch per Handy aufgeboten. Falls bei Mobilmachung die Telekommunikation nicht schon lahmgelegt worden ist.

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