Klub der gegenseitigen Behinderung

Ist nach der Wahl des neuen Parlaments zu erwarten, dass die Europäische Union mehr Rücksicht auf die Bürger nehmen wird? Wohl kaum. Die Brüsseler Institutionen und Spielregeln sind grundsätzlich auf Zentralisierung und das Erzwingen von Harmonisierung angelegt.

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Von Roman Zeller
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Kommentare

Marco B

13.08.2019|23:54 Uhr

"Dass wir in Europa eine starke Position haben müssen, um eigene Interessen verteidigen zu können" @Vodicka... das ist die deutsche Position (fast wörtlich). Russland zähle ich übrigens zu Europa. Am schlechten Verhältnis sind Napi, Dölf und die Union schuld, da kann Russland wenig dafür. Und sogar die verhasste, immer wieder erwähnte Sowjetbesatzung war kein russisches Werk, schliesslich war Lenin ein Schweizer Exportschlager. Gerade wenn sich dicke Luft unter den Imperien zusammenbraut, ist es die wohl dümmste Idee, sich an den schwächsten von ihnen anzubinden.

Markus Dancer

10.08.2019|10:23 Uhr

OK wenn die EU harmonisieren will, ABER warum entzieht dieselbe EU ihren Bürgern die Überlebensgrundlage u. lässt in Millionenzahl sich rasch vermehrende, niemals assimilierbare Invasoren über die Grenzen die nichts anderes wollen als schlussendlich die Macht, was gleichbedeutend ist mit Dominanz und Verdrängung?! Ein Muslim z.B. wird niemals "Demokratie" verstehen, genau so wie ein Schweizer niemals "die chinesische Sklavenkultur" verstehen wird. Harmonisierung bedeutet auch Kahlschlag und Monokultur u. das wird ausgerechnet von Linken u. Grünen gefördert! Wahnsinn!

Rainer Selk

09.08.2019|09:29 Uhr

@vodicka. '...dass wir in Europa eine starke Position haben müssen, um eigene Interessen verteidigen zu können...'. Und Sie gehen davon aus, dass diese EU 'eigene' Interessen vertritt? Genau welche? Jene der EU Länder? Ist bisher nicht ersichtlich. Aber jene der eigenen EU Taschen sind ersichtlich. Vor lautet Reglementen blockiert sich die Lobby-EU selbst. Genau deshalb und wegen fehlenden Geldes un zu vieler macht-lüsterner BetonkopfInnen wird die EU zusammenpacken müssen. Mit dem EURO wird es anfangen. Mit diesem hinterhältigen Moloch ein InstR abzuschliessen, wäre der reine Wahnsinn!

Hermann Vodicka

08.08.2019|21:42 Uhr

Die EU kann man so oder so sehen. Sicher ist sie ein Moloch, machtgierig und teuer, unvollkommen und (zumindest teilweise) nicht lernfähig, wobei man die Hoffnung nie aufgeben sollte. Ich bin kein Freund von derartigen Reichen mit entsprechender Macht, die vor allem auf die“Kleinen“ drückt. Aber: Wenn ich China, Russland, neuerdings das übermachtbewusste Amerika ansehe, komme ich zum Schluss, dass wir in Europa eine starke Position haben müssen, um eigene Interessen verteidigen zu können. Hermann Vodicka, Herrliberg

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