Der Staat, dein Feind

Die öffentliche Hand tritt zunehmend masslos auf. Sie lenkt, besteuert und bestraft die Bürger immer intensiver. Die wirtschaftlichen Leistungsträger werden zurückgebunden, die Beamten hätscheln sich selber.

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Kommentare

Roger Meier

14.08.2019|19:08 Uhr

Gut, dass sich endlich jemand die Zeit nimmt, diese Dinge etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Interessant wäre auch zu wissen, wer in der heutigen Leistungsgesellschaft von seinem Arbeitgeber überhaupt noch Zeit zur Wahrnehmung eines politischen Amtes oder zum Politisieren geschenkt bekommt - und wer davon nicht am Staatstropf hängt. Da soll mal jemand analysieren und zusammenzählen. Wahrscheinlich käme man zu einem Ergebnis, das kaum mit einem gesunden Demokratieverständnis vereinbar ist.

Marco B

14.08.2019|00:12 Uhr

Wow, da glaubt einer noch an Stopp und Rückbau. Gerade wollte ich dazu was schreiben, aber vielleicht sollte man diese Gratwanderung zwischen Optimismus und Realitätsverlust zugunsten des Optimismus weiter reifen lassen.

Beat Roggen

13.08.2019|23:25 Uhr

Beat René Roggen, Nussbaumen. Es gäbe sehr wohl eine Handhabe, solch staatlich besoldeten Strauchrittern den Riegel zu schieben: Man müsste nur Teilen der Administration ihre obrigkeitliche Stellung entziehen und sie – von Vollzugsorganen des staatlichen Gewaltmonopols abgesehen – dem Rechtsgrundsatz von Treu und Glauben unterstellen. Dies nach dem Prinzip gleich langer Spiesse, welches einer rechtsstaatlichen demokratischen Ordnung nicht schlecht anstehen dürfte.

Marcel Egli

13.08.2019|19:32 Uhr

Beispiele zum staatlichen Interventionismus finden sich insbesondere im Gesundheitswesen. Um die Fehlkonstruktion KVG zu verschleiern, verbünden sich Politik, Versicherung und Beamtentum. Mit Symptombekämpfung wird Aktivismus vorgegaukelt. Die Ursache wird verschwiegen. Es sind nicht die Löhne, die neue Technologie, die Anzahl Spitäler, etc. Das Gesundheitswesen krankt an der Planwirtschaft. Die Verknappung eines Gutes (Spitäler, Ärzte, Betten, etc.) ist kein Mittel zur Senkung der Kosten. Im Gegenteil die Verknappung eines Gutes führt in der Regel zur Erhöhung. Prämien werden unbezahlbar.

Richard Müller

13.08.2019|10:03 Uhr

@Urs Hagen-Küng: Wenn wir das gewaltfrei stoppen und zurückbauen wollen, müssen wir die SVP wählen. Alle anderen politischen Akteure sind längst systemkonform. Und selbst wenn wir die SVP wählen, müssen wir den Politikern dauernd auf die Finger schauen. Die eigene Klientel mit Steuergeldern masslos zu verwöhnen, ist eine allgemein verbreitete Krankheit in der Politik. Die SVP ist lediglich die gesündeste Partei in dieser Hinsicht.

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