Bekehren statt lehren

Universitäten sehen ihre Aufgabe immer weniger im unvoreingenommenen Lehren und Forschen, sondern zunehmend im Vermitteln des richtigen Verhaltens und der richtigen Gesinnung. Politische Korrektheit wird wichtiger als der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Richard Müller

04.08.2019|18:18 Uhr

Wir sollten den Hochschulen dringend die Mittel kürzen. Es ist einfach unglaublich, wie viel Geld es den Steuerzahler kostet, an diesen Instituten massenhaft stromlinienförmige Duckmäuser mit elitärem Gehabe heranzuziehen.

Urs Mani

03.08.2019|23:14 Uhr

Erfrischend auf den Punkt gebracht!

Rainer Selk

30.07.2019|07:52 Uhr

Diesen Sommer schloss der Eritreer Efrem Awel (21) die 2 Lehre als Schreinerpraktiker ab – mit der Bestnote von 5,4 Gratulation. Jenseits dieses Erfolgs, darf die Frage gesellt werden, wann die 1/2 jährige Lehre als Schreiner Hilfspraktiker kommt? Dass sich jener Eritreer weiterbilden will, ist löblich, aber das aufgeweichte Bildungswesen bleibt fraglich. Ausserdem kommen viel zu viele Leute aus Irgendwo ohne jeglichen Schulabschluss und wollen 'studieren'. Und die Profs? Die schreiben bei den Praktikern ab und 'verkaufen' das als letzten Schrei! Wie viele 'Awels' gibt es dort?

Werner Vogel

28.07.2019|13:22 Uhr

Damals in den 70igern war ich sehr stolz auf mein Diplom. Als Mechanikermeister durfte ich jungen Menschen das Verstehen, das Begreifen und das Denken in Zusammenhängen vermitteln. Später hat die Gleichmacherei auch unsere Zunft erfasst. Mit nichtssagenden Berufsbezeichnungen wie Polymechaniker und individuellen LAP`s wurde eine sinnvolle Ausbildung verunmöglicht. Glauben was der Pro sagt, war schon immer das Handycap der Uni Studenten. Die politisch gewollte Weichmacherei erledigt das letzte Aufbäumen der noch denkenden Menschen. Ich bleibe positiv: es kommen wieder andere Zeiten :-)

Jürg Brechbühl

27.07.2019|07:04 Uhr

Das Hauptproblem der ETH ist ihre extreme Verbürokratisierung. Die Bürokratie erstickt jeden, der dort ein Problem zu lösen sucht. Studenten, Doktoranden, Professoren verbraten Wochenpensen damit, ohne dass irgendeine von den Appartschiks für eine Bewilligung hinstehen würde. Wer sich über Frau Carollos Fehltritte beklagte, wurde in der Bürokratie erstickt. Joël Mesots Vorschläge zur Problemlösung haben noch mehr bürokratische Pflichten zur Folge. Ein Grund ist, dass die ETH als sozialer Arbeitgebern ausgediente Forscher in bürokratische Aufgaben abspediert, für die sie gar nicht ausgebildet.

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