Zu viel Freiheit tut auch nicht gut

Bei der Entlassung einer Professorin an der ETH Zürich spielte Präsident Joël Mesot eine wichtige Rolle. Er hat so viel Macht, dass eine strengere Kontrolle von oben nötig ist.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Jürg Brechbühl

17.07.2019|20:15 Uhr

Die ETH-Bürokratie hat steile Hierarchien mit 6 bis 8 Stufen. Wenn sich eine Frau Prof. den Doktoranden gegenüber daneben benimmt, muss das im Departement selber innerhalb eines Jahres in Ordnung gebracht werden und nicht erst 15 Jahre später vom ETH-Rat. Die Folge von steilen Hierarchien ist, dass keiner Verantwortung übernimmt. Niemand will einen Rüffel vom Chef oder vom Chef des Chefs. Also schiebt man Entscheide vor sich hin und schiebt Verantwortung an andere Stellen ab. - Unter solcher Verantwortungsverweigerung leiden die Studenten notorisch, wenn die Bürokratie Entscheide fällen soll.

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