Übergriff auf meine Eltern

Man stelle sich mal vor, wir lebten in einem Land, wo die Willkür herrscht, nicht das Recht. Meine Erfahrungen mit der Kesb.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Hans Baiker

20.07.2019|01:48 Uhr

Der Grundgedanke der Kesb hat seine Berechtigung. Das rote Bundesbern lässt keine Gelegenheit aus, die CH Richtung DDR-2 zu entwickeln. Die Parlamentarier mit ihrem partiellen Durchblick und fast mehrheitlich ideologischen gesteuert, sind im Kollektiv keinem Problem fachlich gewachsen. Das Rezept der Kesb: Simple Diagnose Demenz mit Zwangsversorgung im Pflegeheim, alles auf Kosten der Betroffenen natürlich, ist unmenschlich, mit Gutmenschentum aber offensichtlich vereinbar. Die Initiative der SVP bietet eine Chance zur Korrektur.

Jürg Brechbühl

19.07.2019|22:42 Uhr

Ich wuchs in dem gleichen Dorf auf wie Lukas Leuenberger. Er ging in dieselben Schulen wie ich, nur zwei Jahre über mir. Ich schreibe über dieselben Behördenleute wie er. Ich stand von Anfang an mit dem Rücken zur Wand und kämpfte vom ersten Tag an den Kampf auf Leben und Tod. Diese Behörden sind nicht nur arrogant, sondern gleichzeitig so strohdumm in ihrer Arroganz, dass sie immer sowieso meinen, sie seien die Stärkeren. Das ist ihre grösste Schwäche im Kampf. Sie merken nicht, wenn ich geschickter, gescheiter, wendiger bin und können es gar nicht glauben, dass ich sie am Schluss besiegte.

Marcel Egli

19.07.2019|20:05 Uhr

Die KESB ist definitiv die Erfindung der staatshörigen Clique. Auch hier ruft die Geschichte mit den Verdingkindern, aber noch schlimmer Zustände wie in Diktaturen. Bisweilen gibt es Fälle, da wird in Urteilen der Familiengerichte nicht einmal begründet. Sterben Eltern weg, dann werden die Ehepartner und nächsten Verwandten bevormundet als ob man über Jahrhunderte das nicht alles besser ohne den Staat hat erledigen können. Dass wir alle kontrolliert und fremdbestimmt sein müssen und Kosten keine Rolle spielen und sich die Sozialindustrie dumm und dämlich bereichert, das gefällt.

Jürg Brechbühl

19.07.2019|18:49 Uhr

@Brigitte Miller, Jeder Schweizer sollte von seinen Eltern 100'000 Franken mit auf den Weg bekommen. Ich wurde vor 24 Jahren von einem Autobahnraser zusammengekarrt. Dieser wurde rechtskräftig verurteilt. Man meint, wir Schweizer seien versichert und wenn es schief läuft, würden nötigenfalls die Fürsorgebehörden einspringen. Die Wahrheit ist, dass ich das nicht durchgestanden hätte, wenn ich nicht bei meinen Eltern als erstes fast 100'000 Franken Schulden hätte machen können, keine medizinischen Behandlungen, nicht einmal Brot und Käse, nichts. Als Schweizer bist Du der Depp in diesem Land.

Hans Georg Lips

19.07.2019|12:19 Uhr

Wo wenn ich fragen darf, vergreift sich der Staat nicht an uns Schweizern. Er ist Wegelagerer (bei Verkehrsbussen). Dieb (bei den C02-Steuern), Verräter (bei Verhandlungen mit der EU seit Langem), Erzlügner (In Bundeslugibüchlein). Warum lassen wir uns das alles bieten? Krampfen, keine Zeit zum protestieren, die SVP viel zu brav, rot-grün-links schmierig um zu noch mehr Geld der ändern zu kommen, die Verwaltungen unfähig und betrügerisch usw.

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