Lob der Seidenstrasse

Mit dem Jahrhundertprojekt «Belt and Road» versucht China, die Welt in seine riesigen Investitionsvorhaben einzubinden. Über den Handel hinausbietet sich der Schweiz die Chance, ihre Innovationskraft zu stärken.

Anmeldung

Bitte wählen Sie einen Anmeldevorgang, der Ihrem Status entspricht.

Für Abonnenten

Bitte geben Sie Ihre neue 7-stellige Kundennummer und Ihre PLZ ein.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Zu viel Freiheit tut auch nicht gut

Bei der Entlassung einer Professorin an der ETH Zürich spielte Prä...

Von Beat Gygi
Jetzt anmelden & lesen

Wünsche in der Zeitkapsel

Beim Grand Opening in Bad Ragaz dürfen sich die Gästeals Teil der...

Von Hildegard Schwaninger
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

Richard Müller

21.07.2019|10:22 Uhr

Die drei Beispiele zur möglichen Rolle der Schweiz zeigen, dass Ruedi Nützi mit der rosaroten Brille unterwegs ist. Grundsätzlich richtig ist jedoch, dass die Schweiz an diesem chinesischen Vorhaben partizipieren soll. Dabei muss der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund stehen. Die EU möchte uns einverleiben oder wirtschaftlich bodigen. Unter diesem Aspekt ist es äusserst sinnvoll, zur aggressiven EU auf Distanz zu gehen und mit dem Rest der Welt wirtschaftlich eng zu kooperieren. 'Belt and Road' ist für uns eine Chance, die wir nicht verpassen sollten.

Hans Georg Lips

20.07.2019|14:31 Uhr

Negatives und Positives über China: Negatives: der grösste Know-how-Diebstahl aller Zeiten. Positives: Die haben etwas draus gemacht. Afrika hatte gleiche Chancen und eine in Europa studierte Elite. Resultat: Voodoo, Völkermord, unsägliche Greuel, Nepotismus ohne Ende.

Marcel Egli

19.07.2019|19:53 Uhr

Man muss kein Fan von China sein. Man ist aber sicher nicht für die EU, wenn man vernünftig ist. Man lässt sich ja nicht mit der Kavallerie drohen, erpressen oder sagen, dass man aufgefressen wird, ohne dass dies einem dazu führt, sich weltoffen auszurichten. Die Seidenstrasse ist ein Superprojekt. Mit dem Finger auf China zu zeigen, insbesondere wegen Menschenrechten, da sollten gerade Linke, FDP'ler & Co. das Maul zuhalten. In der Schweiz wird jeder verklagt, entlassen, diskriminiert, der dem von der vermeintlichen Elite (Tamedia, SRG, PolitikerInnen, etc.) verordneten Kurs nicht zujubelt.

Markus Dancer

18.07.2019|09:51 Uhr

Meine Erfahrung: Die CH u. die CH-Wirtschaft tut gut daran, sehr genau zu pruefen, welches Know-how sie China preisgeben will! China kennt nur eine Richtung u. Methode - die absolute Machtpolitik! Dabei schrecken sie von nichts aber von gar nichts zurueck! Hinter dem "freundlichen Gesicht" verbirgt sich ein alles fressender Daemon! Aber es ist OK - u. verdummten links-liberalen u. progressiven jungen Konsum- u. Arbeitssklaven (ein paar alte sind auch dabei) sonnen sich wohlig in Freiheiten die in China niemals sein werden u. fuer die sie nie etwas geleistet haben! Es wird interessant werden!

Jürg Brechbühl

17.07.2019|20:18 Uhr

"ökonomisch erfolgreichen gelenkten Kapitalismus, über dem das Primat der Kommunistischen Partei Chinas steht" -- Wenn der Autor das im Ernst glaubt, dann ist ein dummer Schnörri. Sorry.

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag
ab 16 Uhr 30

Ihr Light-Login-Zugang ist abgelaufen. Bitte machen Sie das Abonnement hier