Bundesrichterin will EU-Beitritt und Menschenrecht auf Klimaschutz

Die CVP-Kandidatin Julia Hänni wurde vom Parlament mit lauten Nebengeräuschen zur Bundesrichterin gewählt. Sie sei auf Unabhängigkeitskurs, hiess es selbst in Kreisen der SVP. Offenbar hat niemand ihre Schriften studiert.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Hans Georg Lips

08.07.2019|11:07 Uhr

Die Feinde im Innern sind die schlimmsten und gefährlichsten. Das sagte schon Seneca. Was hier mit dieser Wahl wieder passierte, ist eine weitere dieser Schweinereien die im BG stattfinden. Der Fisch stinkt am Kopf zuerst. , wie kann man solche Vorgänge nur zulassen? Was hier die WW in dankenswerter Weise berichtet war doch alles schon bekannt.

Jürg Fehr

06.07.2019|17:41 Uhr

Da wurde wieder mal jemand ans Bundesgericht „hinaufgeschüpft“, der KEINEN TAG in der Advokatur und KEINEN TAG als Richterin/Richter tätig war. Frau H. war zwar vier Jahre lang am Bundesgericht „tätig“, und zwar als sog. persönliche Mitarbeiterin der Herren Bundesrichter Zünd (SP), Kneubühler (SP) und Haag (GLP). Aber das kann man ja nicht im Ernst als „richterliche Tätigkeit“ einordnen. Was bleibt, ist ein Herumrutschen in diversen Assistenzfunktionen an diversen Hochschulen. Das reicht einfach nicht. Richter/Richterinnen an BG müssten ein MINIMUM an praktischer Erfahrung ausweisen können.

Meinrad Odermatt

06.07.2019|14:13 Uhr

«Wäre die Schweiz Mitglied der EU, so könnte sie im Rahmen der Rechtsetzung Einfluss auf die Entwicklung in Europa nehmen.» Aber der 100 % Einfluss auf die Entwicklung in der Schweiz müsste dabei aufgegeben werden. Sorry, was soll der Unsinn ... Denselben Unsinn haben wir schon beim Beitritt zur UNO vollzogen. Die Sirenenklänge von der UNO damals: Die CH wäre ein willkommenes Mitglied und könnte bei der UNO viel einbringen. Mir scheint, die Sache läuft eher umgekehrt: Die UNO bringt bei uns sehr viel ein, was uns nur schadet. Als "Schutzschirm" ist die UNO für die Staaten tödliche Gefahr.

Hans Baiker

06.07.2019|02:21 Uhr

Ruedi Noser kennt sicher ihre Schriften. Die SVPler, die für sie stimmten, haben ihre Chancen Bundesrat zu werden, wesentlich gesteigert.

Juerg von Burg

05.07.2019|11:20 Uhr

Passt doch perfekt ins Bild und bitte nicht an eine gemeinsame Agenda von Links, Grün und "Mitte" (= die echt Guten) glauben, denn das wäre dann eine (leider logische) Verschwörungstheorie ;-). Manchmal denke ich, dass Ganz kann ja gar nicht wahr sein und ich werde nächstens schweissgebadet aufwachen ... Schweissgebadet, na ja, menschgemachteer Klimawandel halt.

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