Schweiz ächzt unter Asylrekordjahr

Im Jahr 2015 wurden hierzulande über 39 000 Asylgesuche gestellt. Jetzt liegt die Bilanz vor: Beinahe 28 000 Personen durften bleiben. Das Dublin-System versagt. Die Kosten explodieren.

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Kommentare

Richard Müller

15.06.2019|10:27 Uhr

Wenn ich pro Asylant durchschnittliche Kosten von einer Million Franken für die Gesamtdauer seines Aufenthaltes in unserem Land annehme, dürfte ich kaum zu hoch gegriffen haben. Bei 27'712 Neuzugängen bedeutet das eine Erhöhung unserer gigantischen Asylhypothek um 27.712 Milliarden Franken. Die Betrachtung eines einzelnen Jahres blendet aus, dass die Asylanten oft Jahrzehnte lang auf Kosten unserer Sozialsysteme leben. Für den Steuerzahler ist es völlig egal, ob der Bund, der Kanton oder die Gemeinde zahlt. Finanziert wird die behördliche Grosszügigkeit immer vom hart arbeitenden Steuerzahler.

Juerg von Burg

14.06.2019|12:24 Uhr

Warum tun wir das uns an? Es scheint ja eine Mehrheit in CH zu geben, denen das offensichtlich gefällt und es gibt zweifelsfrei eine Bildungsgruppe die profitiert (zumindest alle "Wissenschaften", die auf ...ologie enden) und deren "Ausbildung" finanziert ja auch der Staat. Mein Problem ist auch der organisierte Brain-Drain, dabei bekommen wir eine Elite (nur lokal "reiche", fitte und "gescheite" können bei uns immigrieren), die wir nicht gebrauchen können ... Suche verzweifelt ein positives, logisches Argument ...

Meinrad Odermatt

13.06.2019|22:47 Uhr

"Doch dabei blieb es nicht. Deutlich mehr Personen, nämlich 12 263, erhielten den Status einer vorläufigen Aufnahme." Gemeint ist natürlich der Status "vorläufig nicht ausgewiesen". Den subtilen Unterschied sieht man, wenn man sich vor Augen führt wie die Situation aussieht, wenn aus "vorläufig" "definitiv" wird.

Markus Blättler

13.06.2019|14:36 Uhr

Geschätzter Philipp Gut: Ich teile Ihre Ansicht, dass enorme Kosten und Herausforderungen auf die Gesellschaft zukommen, nur müssen wir bei den Fakten bleiben. Ihre Berechnung der finanziellen und gesellschaftliche Folgekosten sind mit einem nicht unwesentlicher Fehler behaftet. Für die von Ihnen verwendete Zahlenbasis von 27 712 (Stand 31. Dez. 2018), entrichtete der Bund Integrationspauschalen von je 6000 Franken. 18 000 Franken bezahlt der Bund erst für Entscheide ab dem 1. Mai 2019. Ihre Berechnung ist also rund 330'000'000 zu hoch ausgefallen - das ist kein kleiner Fehler in der Statistik!

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