Mach mir eine Szene

Wie durchschaut man sofort, wenn Journalisten ihre Artikel verfälschen? Eine Anleitung.

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Kommentare

Jürg Brechbühl

15.06.2019|09:54 Uhr

Gestern im Tagesanzeiger schreibt die Michèle Binswanger voll von härzigem Selbstvertrauen, dass die Qualitätsmedien ein Gegenmittel bereithaben für die "deepfakes" in den "söuschul meediä". Man teschegge die Fakten, überprüfe und gegenprüfe. Diese Leute merken wirklich nicht mehr, wie manipulativ sie die Wahrheit deuten und ihre Deutung zur Wahrheit machen.

Markus Spycher

14.06.2019|14:13 Uhr

"Szenischer Einstieg" ist noch das Harmloseste. Nach dem Einstieg werden dann aber oft wider besseres Wissen Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten perfid gemischt. Ein alter rhetorischer Trick der Demagogen. Insbesondere auch von Autoren, die anonym bleiben wollen ...

Brigitte Miller

14.06.2019|09:41 Uhr

So werden wir da abgeholt, wo wir stehen und richtig programmiert.

Jürg Brechbühl

14.06.2019|06:44 Uhr

Das ist nur eines von vielen Stilmitteln, wie Journalisten in den "Qualitätsmedien" die Wahrnehmung der Leute manipulieren. Andere Techniken sind wertende Adjektive, qualifizierende Nebensätze. Und all das wird in den drei Schweizer Journalistenschulen als gutes Textschreiben gelehrt. Diese Schulen wurden von Alt-68ern gegründet und geleitet. Das ganze hört nicht auf mit Manipulation. Dann muss man auch noch "Deutungshilfen" anbieten und den Lesern "beim Einordnen" helfen. So als wären wir alle so senil wie senil gewordene Alt-68er.

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