Griff in den Giftschrank

Philosoph Dieter Schönecker hat es gewagt, den AfD-Vordenker Marc Jongen und den Bestsellerautor Thilo Sarrazin zu Diskussionen über die Redefreiheit einzuladen. Die Vorträgefanden statt, doch der Widerstand war immens. Dürfen konservative Denker noch frei reden?

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Richard Müller

17.06.2019|08:34 Uhr

Kurz nach dem Fall der Mauer hörte die DDR auf zu existieren. Wer genau hinschaut, kommt allerdings eher zum Schluss, dass die DDR übernommen hat und die Bundesrepublik aufgehört hat zu existieren. Die allgegenwärtige Gesinnungsdiktatur in Deutschland ist übermächtig geworden. Leider sind wir in der Schweiz ebenfalls bald auf diesem Level angekommen. Die einheitlich linken Bildungsinstitute und Medien sorgen auch hierzulande für die grosse Misere.

Jürg Brechbühl

14.06.2019|06:38 Uhr

Wenn Akademiker aufhören, sich in ihrem Fachgebiet zu vertiefen und nur noch auf die oberflächliche Befriedigung von Forschungsbürokratien aus sind, dann haben sie auch keine Möglichkeiten mehr, sich mit anderen Ideen abzugeben. Von dort kommt der "Unwille des Zuhörens". Die Leute sind verunsichert, wahren die Fassade und flüchten sich unter die Glocke eines allgemeinen, dümmlichen Konformismus. So kann man akademische Freiheit kampflos preisgeben.

Jürg Brechbühl

13.06.2019|12:46 Uhr

Zitat: "wollten meine akademischen Kollegen nicht begreifen. es hat sich ein Unwille des Zuhörens breitgemacht." -Bei den Biologen, Ökologen, Umweltwissenschaftlern stelle ich fest, dass ab Stufe Doktorand die Leute nur noch machen, was unmittelbar einen Forschungskredit hereinbringt und dann das Programm abspulen. Sich in ein Thema lesend vertiefen, über die theoretischen Hintergründe nachdenken - das ist alles vorbei. Professoren sind sowieso überfordert damit. Die sind nur noch überbezahlte Manager. Sie verbringen dreiviertel ihrer Zeit mit Koordination. Jürg Brechbühl, Diplombiologe UniBE

Michael Wäckerlin

13.06.2019|10:16 Uhr

Lehren zu ziehen. Mea culpa.

Michael Wäckerlin

13.06.2019|00:25 Uhr

Klassische Liberale und Konservative weigern sich, Lehrer aus ihrer Niederlage im Kulturkampf zu ziehen: Linke neigen aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur zu utopischem und magischem Denken. Was gegen ihr Weltbild verstösst ist nicht nur falsch, sondern böse. Folglich ist jede Auseinandersetzung ein Kampf um die hypermoralische Lufthoheit. Diskussionen haben keinen Sinn, auch weil in der Psyche der Linken Logik, Fakten und Wahrheit keinen inhärenten Wert besitzen. Es zählt alleine die Durchsetzung und die Linke ist in letzter Konsequenz immer totalitär.

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