Bloss nicht vor den Wahlen

Der Bundesrat handelt unehrlich und spielt auf Zeit. Fürs Schweizer Publikum beharrt er beim EU-Rahmenvertrag auf jenen roten Linien, die er in Brüssel längst preisgegeben hat. Das ist ein Ablenkungsmanöver.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rainer Selk

15.06.2019|08:56 Uhr

Doch, ich möchte in den nächsten 2 Wochen wissen, ob + wie der BR auf den JCJ Erpressungstermin reagiert + wie er in Sachen InstR weiter gehen will. Das möchte ich alles VOR den Wahlen wissen. Die EU konstituiert sich nach den Mai-Wahlen neu, auch auf Kommissarebene. Das bleibt abzuwarten. Beharrt JCJ auf seinem Termin, dann abwarten, was kommt. Inzw. nimmt der Druck auf die mafiöse EU-Krake tägl. zu. Dem JCJ 'Unding' sollte endlich ein liberaler CH Gegenvorschlag entgegengestellt werden. Wir brauchen dieses InstR grundsätzlich nicht!

Norbert Arnold-Baumann

14.06.2019|15:35 Uhr

Rahmenvertrag falsch. Rahmenzwang ist richtig. Einrahmen der Schweiz und an die Wand hängen mit einem Schriftzug. Das war das reichste, friedlichste, sauberste, hilfreichste Land. Immer wieder wurden ihre Bürger bedroht und man verlangte Abgaben von ihnen. Dieses Volk setzte sich immer gegen die Ausbeuter zur Wehr, weil sie bodenständig waren und ihr Land liebten. So gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen schwache geldgierige Politiker, welche das Land mit Migranten überschwemmten, dem Volk gaukelten sie Wohlstand vor, bis es ruhig blieb. Sie hatten Angst vor der EU und gaben nach, nun hängt es hier.

Hans Baiker

13.06.2019|18:48 Uhr

Die WW ist für die Wahrheitsfindung in der CH unverzichtbar. Diese Darstellung steht im krassen Gegensatz zu den Lobhudeleien auf der Titelseite eines Mainstream-Blattes zuobigem Titelbild. Unsere Wirtschaft hat zu viele Vorzeigeunternehmer, nicht was die Unternehmensleistung anbelangt, sondern die Unterwürfigkeit gegenüber der Staatsmacht, sei es CH oder EU. So rutscht die CH immer mehr in das deutsche Staatsverständnis, was vor 50 Jahren noch völlig undenkbar gewesen wäre.

Markus Dancer

13.06.2019|11:46 Uhr

Dieser Kolonialvertrag darf niemals unterzeichnet werden!

Rainer Selk

13.06.2019|09:08 Uhr

Ebenso, wie die GBs May's Protokoll-Ergänzungen zum Brexitvertrag 3 x ablehnten, sollte die CH solche 'Ergänzungen' abweisen. Der Vertrag soll entweder in die Tonne oder bis mindestens Ende Jahr aufgeschoben werden. Juncker betreibt mit seinem 6 Tage Termin Erpressung. Er tritt 9/2019 ab. Die Gerichtsbarkeit + Unionsbürgerschaft etc. müssen auf den Verhandlungstisch. Es wäre ausserdem interessant zu wissen, wer genau den heutigen Text von Seiten der CH mit Kommisar. Barnier 'verhandelt' bzw. zugelassen hat? Alt BR Burckhalter ? Kommt von der FDP nächstens Fr. Fiala (wow) dafür zum Zug?

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