Die Grenzgängerin

Wird über das EU-Rahmenabkommen diskutiert, gilt sie als die Expertin schlechthin: Christa Tobler. Wie neutral kann sie als Europarechtsprofessorin sein?

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Alex Baur, Redaktor

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Von Katharina Fontana
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Kommentare

Richard Müller

02.06.2019|16:51 Uhr

@Jürg Brechbühl: Wie recht Sie doch haben. Es ist erschreckend, wie Frau Tobler bis zum Hals im Sumpf der Paragraphen feststeckt und ernsthaft glaubt, das wäre die reale Welt. Leider haben wir dieser seelenlosen konformistischen Haltung nicht mehr viel entgegenzusetzen. Ausser der SVP marschieren alle Parteien, Behörden und Verbände schon längst in tadelloser Einerkolonne auf diesen Sumpf zu.

Rainer Selk

30.05.2019|12:06 Uhr

@Schneider. Die bilat. Verträge sind von Brüssel ausgehandelt, mussten aber durch die nationalen Parlamente sanktioniert werden. Sollte Brüssel jene kündigen, könnte die CH jene Abkommen mit jedem der betr. Länder direkt verlängern + zwar auf aktueller Augenhöhe. In diese Richtung läuft es ohnehin. Ein InstR wird mehr + mehr obsolet. Siehe das kürzlich getroffene Abkommen GB-CH im Falle Brexit, China-CH + evtl. den USA. Die EU ist je länger je weniger match entscheidend, wie bereits auch klar wird.

Alex Schneider

29.05.2019|14:08 Uhr

Die Schweiz kann von der EU jederzeit zu irgendwelchen Zugeständnissen erpresst werden. Die EU ist gegenüber der Schweiz in einer Machtposition, die sie jederzeit ausnützen kann. Die Schweiz soll einen Mustervertrag der Zusammenarbeit selbständig ausarbeiten und dann mit der EU und notfalls mit jedem Land einzeln darüber verhandeln.

Jürg Brechbühl

29.05.2019|03:51 Uhr

Wie kommt es eigentlich, dass Juristen immer mehr als Anpasser und Konformisten daherkommen? Deren Existenz muss von einer bedrückenden Eintönigkeit sein. Wollen wir alle so ein langweiliges, graues, phantasieloses Leben führen, wo alles und jedes schon vorgegeben ist?

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