Preis des Gewissens

Wer sich von seinen Klimasünden freikaufen will, kann auf ein breites Angebot zurückgreifen. Die gleiche Tonne CO2, die beim Luxus-Dealer bis zu 90 Franken kostet, ist beim Discounter für 5 Franken zu haben. Wohin das Geld fliesst, ist in beiden Fällen nebulös.

Anmeldung

Bitte wählen Sie einen Anmeldevorgang, der Ihrem Status entspricht.

Für Abonnenten

Bitte geben Sie Ihre neue 7-stellige Kundennummer und Ihre PLZ ein.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Im Netz der Gesinnungs-Sheriffs

Suchmaschinen wie Google und Social-Media-Konzerne wie Twitter, Instagram u...

Von Amy Holmes

Kommentare

Richard Müller

25.05.2019|13:59 Uhr

Alex Baur hat wieder einmal genau hingeschaut und sich mit den Fakten vertraut gemacht. Seine Erkenntnis, das 80% des Geldes, das in den Klima-Ablasshandel-Topf geworfen wird, im endlosen Sumpf der Bürokratie versickert und der Rest primär in wirkungslosen Entwicklungshilfeprojekten, kommt wenig überraschend. Die Tausenden NGOs wollen schliesslich alle mit viel, viel Geld versorgt werden, mit dem sie sich erst mal selbst bereichern. Der Rest wird, ganz im Sinne des Pariser Klimaabkommens, der globalen Umverteilung zugeführt. Das Klima ist in diesem Business völlig belanglos.

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag
ab 16 Uhr 30

Ihr Light-Login-Zugang ist abgelaufen. Bitte machen Sie das Abonnement hier