Deutschlands Flatterstrom-Drama

Am Ostermontag deckten Sonne und Wind fast den ganzen Strombedarf von Deutschland ab. Was die Öko-Bewegung als Erfolg feierte, entpuppt sich als schwarzer Tag für die Strombranche.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rainer Selk

29.05.2019|22:54 Uhr

@Schulte. Und diejenigen, die bisher Wind nicht regulieren können, erpressen dann wie? Heute bezahlt der BRD-Konsument auch für abgestellte Propeller, bei Überlast! Und wenn es dann 'Gretatisten' passt, stellen die in Richtung CH den ohnehin nicht zeitnah z. Vfg. stehendem 'Blasius' ab? Von den fehlenden Hochstromleitungen von Nord nach Süd abgesehen. Als EK-Manager stelle ich nicht nur auf Preise ab, sondern auf Zuverlässigkeit, die Wasserkraft in der CH primär bietet. Propeller + Solarzellen sind bestenfalls sekundär. Auch Autos mit Propeller! EL Autos erzeugen Netzzusammenbrüche. Lach!

Franz-J. Schulte

28.05.2019|13:55 Uhr

@Lips: Für Kohlekraftwerke fehlt in CH die Infrastruktur, Atomstrom ist verpönt: Gaskraftwerke liefern politischen Flatterstrom, weil diejenigen, welche am Gashahn drehen können, zu politischer Erpressung neigen. Ideal wäre dezentrale Wärmekraftkoppelung aus Gaskraftkraftwerken, welche man auf Oelbrenner umschalten kann. Oelpflichtlager sind vorhanden. Jedenfalls sollte man Elektroautos und elektrische Wärmepumpen wegen Energieverschwendung verbieten, solange unser Stromnetz noch Fossilstrom enthält, was bis zum St. Nimmerleinstag der Fall sein wird. Die EU-Normen für Autos sind grober Unfug!

Rainer Selk

28.05.2019|13:25 Uhr

@Schulte. Für die Wirtschaft ist zeitnahe Bandenergie (BE) unerlässlich. Es ist gesamtwirtschaftlich irre, diesen BE-Nachhaltigkeitsanspruch subventionierten Flatterpreisen zu opfern, zumal die 'Energiewende' in der BRD ein polit.-kriminelles Merkel-Energiechaos ist. Auf so getriebene 'Lieferanten', ist zu verzichten. Ihre 'Bodensee-Angst-Theorie' geht schon nur an der Nord-Süd-Kabel-Realität vorbei. Der Strompeis hier vs. BRD spricht Bände. Darauf abzustellen, ob + wann zufällig auf z. B. Sylt der Wind weht, 'pumpt' nicht! Erstaunlich, wie Sie am Thema vorbei schreiben.

Franz-J. Schulte

28.05.2019|09:28 Uhr

@R.Selk: Als internationaler Einkaufsmanager sollten Sie wissen, dass bei Angebotsüberschuss der Nachfrager den Preis bestimmt, nicht der Anbieter. Lach! Mein ‘Vorschlag’ sollte nur aufzeigen, dass Pumpspeicherwerke erst dann aktiviert werden, wenn die durch Restwasserlimiten begrenzte Pufferkapazität der Speicherkraftwerke zu versiegen droht. Für die SAISONALE Speicherung von Solarstrom benötigte man für der Schweiz ein Speicherbecken in der Grösse des Bodensees mit 200 m Gefälle. Man müsste das Becken im Sommer (Dürre) füllen und das Wasser bei Dunkelflauten (Hochwasser) talwärts schicken.

Hans Georg Lips

27.05.2019|19:36 Uhr

Es braucht daher Kohlekraftwerke und Gaskraftwerke und Atomkraftwerke um, dass angerichtete Chaos zu bewerkstelligen.Der Flatterstrom blackout ist unterwegs. Schon letzte Woche war es fast soweit.

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