Wir sind alle schön!

Nicht mehr abnehmen müssen und glücklich fett sein. Die «Body Positivity»-Bewegung will, dass jeder seinen eigenen Körper toll findet. Was als Befreiung vom Schönheitsdiktat der Werbeindustrie begann, ist längst selber zum Zwang geworden – und eine Absage an das bessere Ich.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Brigitte Miller

15.01.2019|16:03 Uhr

@Markus Dancer" Ich kuerze meiner Frau fuer jedes Kilo zuviel als vereinbart das Haushaltgeld und es wirkt Wunder!"Das tun Sie ? Arme Frau Dancer.

Markus Spycher

12.01.2019|14:17 Uhr

@J.Brechbühl. Nein, Sport ist nicht Mord. Muskeln sollen massvoll gereizt werden, sei es der Herzmuskel oder die glatte Muskulatur in den Gefässen, die beim Blutfluss weiterhilft (nebst den 'Ventilen'). Sicher ist es ein Unterschied, ob bei der Berechnung des BSI jemand 100 kg Muskeln auf die Waage bringt oder 100 kg Fett. Ab ca. 60 verändert sich das Gewicht beim Manne auf Grund des Muskelschwundes als Folge hormoneller Umstellungen. Recht haben Sie bez. Pharma und Blutdruck: Ich habe noch keine Leiche im Kaltwasserbecken einer Sauna gesehen.

Markus Dancer

10.01.2019|15:35 Uhr

Muss ich mich jetzt kasteien, weil ich sehr schlank mag? Ich kuerze meiner Frau fuer jedes Kilo zuviel als vereinbart das Haushaltgeld und es wirkt Wunder! Ich mag keine "schwabbeligen Sachen" ...

Jürg Brechbühl

10.01.2019|13:14 Uhr

@Markus Spycher Es kommt darauf an, wie das Gewicht verteilt ist und auf die Gewichtsschwankungen. Das Übergewicht kann sehr regelmässig am Körper verteilt sein, oder aber als Bierranzen vorne herunterhängen. Der Hängebauch ist eine grosse Belastung für Herz und Kreislauf. Gewichtsschwankungen: das Gewicht soll ab 50-jährig nicht mehr als 5% nach oben oder unten ändern. Gewichtsveränderungen sind wesentlich gefährlicher als Übergewicht. Vollkommen jenseits von gut und böse übertreibt die Pharma die Furcht vor Cholesterin und Blutdruck. Regelmässige Bewegung täglich. Aber Sport ist Mord.

Markus Spycher

10.01.2019|10:13 Uhr

@Brechbühl. >> "Aus der Langzeitforschung aus Grossbritannien ist seit bald zehn Jahren bekannt, dass 5 bis 10% "Übergewicht" im Vergleich zu den orthodoxen medizinischen Empfehlungen die Lebenserwartung erhöhen." Damit wird eine Landarztmentalität aus dem 18.Jhd. verifiziert, nämlich dass einer einen dicken 'Ranzen' braucht, um eine Grippe zu überstehen. Im ernst: Ich vermute, dass nicht ganz Schlanke statistisch eine leicht höhere Lebenserwartung haben, weil sie 'gemütlicher' sind. In Dtl. gibt es bereits Lehrstühle für Psycho-Kardiologie.

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