Unfaire Steuer

In der Politik ringt man einmal mehr um die Abschaffung der Heiratsstrafe. Doch statt über neue Abzüge oder Tarife sollte man über das Grundübel diskutieren: die Progression.

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Von Reinmar Wagner
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Kommentare

Hans Georg Lips

10.05.2019|15:17 Uhr

Maurer muss sich auch mehr verbiegen und verzapft Unsinn. Die Unternehmenssteuern sind zu tief und die Personensteuern viel zu hoch. So lange der Eigenmietwert nicht verschwindet, gibt es nur NEIN zu Steuerideen aus Bern oder von anderswo.

Josef Huber

09.05.2019|09:18 Uhr

Nein nein, Frau Fontana, eine Proportionalsteuer mit konstantem Steuersatz wäre auch nicht das Gelbe vom Ei. Ziehen wir doch besser das von Ihnen erwähnte liberal ökonomische System mit der Kopfsteuer konsequent durch! Dann haben wir endlich das lästige sozialistische Leistungsprinzip vom Tisch, wonach auch die Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigt werden müssen. Die Brosamen der tüchtigen Prasser könnten von deren Tisch gönnerhaft zu den armen nichtsnutzigen Lazarussen hinunterfallen. Mehr davon muss nicht sein, oder? (Satire aus!)

Hans Baiker

08.05.2019|19:17 Uhr

Ein Grundübel liegt darin, dass kein Staat mit seinen Einkünften auskommt. Es braucht eine ständige Zunahme. Die Ausgaben werden zuerst beschlossen, dann wird über die Finanzierung nachgedacht. Das 2. Grundübel liegt in der Ueberwindung des Kapitalismus und des Eigentumsrechts, was mit einer Flat Rate nie zu bewerkstelligen ist. Die Bürgerlichen waren naiv genug, in der BV das Letztere auszuschliessen. Die jetzige BV ist das Ticket hin zum Sozialismus, die Abstimmung vom 19. Mai soll ein weiterer Schritt dorthin sein, ohne dass es der Bürger merkt.

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