Hinter den Kameras

Die Schweiz hätte auch ohne Schengen-Vertrag Zugang zum sicherheitsrelevanten Informationssystem. Die neue EU-Waffenrichtlinie bringt nichts, ausser das baldige Ende der freiheitlichen Schweizer Waffentradition.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Michael Wäckerlin

15.05.2019|00:07 Uhr

Mao said it best: Politische Macht wächst aus Gewehrläufen. Das wissen natürlich auch Innenminister, EUdSSR-Kommissare und EJPD-Vorsteherinnen.

Juerg von Burg

14.05.2019|14:41 Uhr

Sicherheit ist die Triebfeder der sinnlosen Regulationswut und da kann man 'Schuldige' leicht ausmachen. Das Problem ist, dass man dafür fast automatisch Mehrheiten findet. 600 Zeichen reichen nicht, besuchen Sie meinen Blog (blog.jvbc.ch), der erklärt das einfach. Ein Ansatz sind Frauen, welche aus evolutionsbiologischen Gründen immer in der Mehrheit für die sog. Sicherheit sind.

Meinrad Odermatt

12.05.2019|23:52 Uhr

Zitat:Die Verschärfung der Waffenrichtlinie durch die EU wurde mit der Bekämpfung des Terrorismus begründet. Auslöser war das Blutbad von Paris 2015 mit 130 Toten. Frage: Und was war der Auslöser für das Blutbad und den Terrorismus? Könnte es etwas damit zu tun haben, dass John Bolton einer von denen war, der die mörderische Lüge von den Massenvernichtungswaffen im Irak erfunden hatte? Mit einer "Million Toten" und einem ganzes Land in Schutt und Asche? Was der gleiche John Bolton noch heute als Erfolg betrachtet! Macht er jetzt das gleiche mit dem Iran, anstatt in Den Haag einzusitzen?

Michael Wäckerlin

12.05.2019|23:12 Uhr

Es geht um Macht, nicht um Sicherheit. Die Entwicklung des Waffenrechts wird heute überwiegend auf der internationalen Ebene vorangetrieben. Regierungsvertreter, auch aus mörderischen Diktaturen, schliessen Verträge über die Entwaffnung der Zivilbevölkerung. Der UN Kleinwaffenprozess sieht kein individuelles Recht auf Waffenbesitz vor, auch der Vertrag von Schengen kennt mit der Bedürfnispflicht nur temporäre Ausnahmen eines generellen Verbots. Die Sicherheit der Untertanen ist der herrschenden Kaste völlig gleichgültig.

Max P. Schweizer

12.05.2019|19:11 Uhr

Es war damals an einem Vortrag veranstaltet von der Offiziersgesellschaft Winterthur, wo ein gut gelaunter Philipp Stähelin gestand, dass man ihm auch schon einen "Horizont auf Handgranaten-Wurfdistanz" bescheinigt hatte. Offenbar nicht zu Unrecht - aber er ist dabei auch nicht allein.

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