Spiess-Hegglins Karma

Jolanda Spiess-Hegglin versteht sich als gnadenlose Kriegerin gegen Hassreden und Diskriminierung im Internet. Ihre Widersacher verhöhnt sie auf bizarrste Weise. Als hohe Richterin über vermeintliche oder tatsächliche Online-Sünder ist sie denkbar ungeeignet.

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Kommentare

Richard Müller

21.04.2019|10:38 Uhr

Frau Spiess-Hegglin hat sich einen kleinen, unbedeutenden Ausrutscher erlaubt. Dabei hätte sie es bewenden lassen können. Weil sie damit aber nicht klar kam, begab sie ich in die Opferrolle und suchte die Absolution der Öffentlichkeit. Dass ein derart durchsichtiges Manöver einen Shitstorm auslöst, hätte sie als Medienprofi vorhersehen müssen. Was danach mit dem Verein Netzcourage folgte, wirft ein bizarres Licht auf unsere Gesellschaft. Spiess-Hegglin spielt sich als gnadenlose Rächerin auf und kann auf eine grosse Gefolgschaft zählen. Ein simpler Psychiater wäre mehr wert.

Michael Wäckerlin

20.04.2019|08:13 Uhr

@ Jürg Brechbüh: Danke für die Information. Der eigentliche Skandal scheint mir, dass Staatsanwaltschaften dieses Geschäftsmodell ermöglichen.

Rainer Selk

19.04.2019|10:22 Uhr

Das Ganze erinnert irgendwie an Jens Büchner - > die Auswanderer. Büchner turnte 'gesangsgewaltig' bei jeder Gröhlparty in Malle herum und hatte dabei vergessen, dass die Party ab einer gewissen Sättigung traurig vorbei ist. JSH sollte sich das auch fragen, jenseits von 'Rechterei' + Tagesschlagzeilen.

Jürg Brechbühl

19.04.2019|04:23 Uhr

@Wäckerlin, die reichen Strafanzeigen ein. Sodann nutzen sie die Möglichkeiten des heutigen Strafgesetzbuches, wonach der Staatsanwalt als Mediator die Strafantragsteller und den Angeklagten zusammenbringt. Der Angeklagte gibt eine Schuld zu oder auch nicht, aber er zahlt Geld an Frau Spiess und sie zieht dafür die Strafanzeige zurück. Nötigung ist es nicht, weil sie ja nur den Staatsanwalt aufbietet und der ist schliesslich von Amtes wegen legal. Wenn schon wäre es Rechtsmissbrauch. Die Definition von "Rechtsmissbrauch" ist vor allem eine Frage der politischen Moden.

Michael Wäckerlin

18.04.2019|09:25 Uhr

Stellt dieser Verein Strafanzeigen bei einer Staatsanwaltschaft oder sind das zivilrechtliche Klagen? Wer hat die Gemeinnützigkeit anerkannt? Erfüllt das Vorgehen nicht den Tatbestand der Nötigung?

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