Wenn die SRG dreimal zulangt

Seit diesem Jahr müssen KMU-Betriebe für Radio und TV Tausende Franken Zwangsausgaben leisten. Manche Unternehmen werden mehrfach besteuert. Der Ärger im Gewerbe ist gross. Verantwortlich für den Murks ist der Filz um Doris Leuthard.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Markus Spycher

16.04.2019|09:30 Uhr

Bildungsnotstand bei SRF: Heute Morgen quasselten die im Radio etwas von einem 'Frauenhoferinstitut'. Eine Panne der SRF-Frauen?? Joseph von FRAUNHOFER, Physiker und Glastechniker, gelang u. a. zus. mit dem Schweizer P. Guinand, optisches Glas in grösseren Stücken so zu schmelzen, dass astronom. Fernrohre in bisher unbekannter Güte hergestellt werden konnten. Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung (Sitz in München, gegr. 1949) ermöglicht Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Naturwissenschaften und Technik zum Nutzen der Wirtschaft. Sie unterhält eigene Institute.

Hans Baiker

12.04.2019|23:17 Uhr

Die CH hat nun endgültig einen linken Staats- und Propagandasender. Er agiert so erfolgreich, dass so gut wie alle Abstimmungen im Sinne der "Koalition der Vernunft" (Euphemismus für Soz. Einheitspartei) ausgehen. An der Steuer zu schrauben, ändert an diesem deprimierenden Sachverhalt nichts. Die Vorstösse müssten die pol. Ausgewogenheit und den Wahrheitsgehalt wieder einigermassen herstellen. Was z. B. zu den Abstimmungen vom 19. Mai gelogen wird, geht auf keine Kuhhaut.

Richard Müller

12.04.2019|12:56 Uhr

@Michael Wäckerlin: Ganz so einfach geht das nicht. In der freien Marktwirtschaft muss man konkurrenzfähige Preise haben. Die staatliche Abzocke schwächt die Wirtschaft, weil es immer schwieriger wird, rentabel zu arbeiten. Wenn der Unternehmer dem Kunden einfach mitteilt, weshalb die Preise angehoben werden müssen, ist der Kunde trotz viel Verständnis weg, wenn er ein passendes günstigeres Produkt findet. Made in China ist nicht zwingend abschreckend, wenn das Produkt günstig ist.

Hans Georg Lips

12.04.2019|10:35 Uhr

Es verwundert mich schon sehr lange, dass man dem Abzockersyndikat SRG nicht mit Fakten beikommt. Diskriminierung der deutschschweizerischen Beitragszahler, verglichen mit den privilegierten Westschweizern und - noch schlimmer - mit den Tessinern, von den Bergromantischen gar nicht zu reden ist EKLATANT. Von den anteiligen Ausgaben per Kapital aus berechnet, müsste das Tessiner SRG Büro um zwei Drittel und dass Genfer um fünfzig Prozent gekürzt werden. Dies trotz vor Jahren erfolgter Pseudokürzungen. Das allein ist eine Riesensauerei. Geförderte kulturelle Misswirtschaft bleibt unberücksichtigt!

Michael Wäckerlin

12.04.2019|09:50 Uhr

Eine Mehrheit der tapferen Eidgenossen will das so. Also: Gebühren auf die Preise umlegen und bei Klagen den Kunden mitteilen, warum es teurer kommt. Die Grundversorgung mit Staatspropaganda ist eben nicht gratis. Ohne Leidensdruck ändert sich nichts.

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