Teurer Rummel

Von Richard Branson bis New York Times: Alle feiern das ETH-Start-up Climeworks. Bis 2025 will die Firma ein Prozent der weltweiten fossilen CO2-Emissionen aus der Luft filtern. Die Gründer geben sich unternehmerisch. Doch ihr Geschäftsmodell ist eine gewagte Wette auf Kosten der Steuerzahler.

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Alex Baur, Redaktor

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From Richard Branson to the New York Times, everyone is toasting Climeworks...

By Florian Schwab

Kommentare

Ulrich Schweizer

12.04.2019|13:02 Uhr

Es ist eine Sache, wie man CO2 ausfiltern soll. Eine andere viel wichtigere Sache ist, was mit dem CO2 danach geschieht. Jedenfalls, wenn man es an Coca Cola verkauft, landet es wieder in der Atmosphäre und nichts ist gewonnen. Man müsste CO2 sicher speichern können. Die Speicherung von CO2 ist anspruchsvoller als die Speicherung von Atommüll. Dies mag auf den ersten Eindruck absurd klingen. Radioaktive Stoffe haben eine Halbwertszeit, CO2 nicht. CO2 muss also nicht nur für Tausende oder Zehntausende Jahre gespeichert werden, sondern auf ewig.

Richard Müller

11.04.2019|12:36 Uhr

Climeworks ist ein typischer Vertreter der Klimawirtschaft: Ein unsäglich schlechtes Konzept, gepaart mit ausufernder Subventionitis. So wird unsere Wirtschaft zugrunde gerichtet. Das Geld für die Subventionen, das in solch klägliche Unternehmen fliesst, wird ja der gesunden Wirtschaft entzogen. Wie sagt man doch in der Fliegerei: Mit genügend Schub fliegt auch ein Stein. Und jeder weiss, dass das weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll sein kann.

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