Gigantische Geldmaschine

Letztes Jahr wurden weltweit mehr als 500 Milliarden Franken für die Bekämpfung des Klimawandels aufgewendet. Findige Ablasshändler, windige Berater und professionelle Klimakonferenz-Reisende machen prächtige Geschäfte auf dem Buckel der Steuerzahler.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Ulrich Schweizer

27.03.2019|06:18 Uhr

Ueber die letztjährige Klimakonferenz in Polen wurde in der Schweiz wenig berichtet. Dies hatte einen einfachen Grund. Es gab nichts "Gutes" zu berichten. Allgemein war eine Frustration festzustellen. In vielen Ländern dämmert es langsam, was für einen Wohlstandsverlust die Vermeidung von CO2 bedeutet. Noch schlimmer ist dabei, dass das Klima überhaupt nicht gerettet wird, weil noch lange der weltweite Ausstoss von CO2 trotz aller Bemühungen dagegen steigen wird, allenfalls noch Jahrzehnte. Was übrig bleiben wird, ist eine riesige Umverteilung von wohlhabenden zu armen Ländern.

Richard Müller

25.03.2019|12:17 Uhr

Das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge ist in unserer Bevölkerung seit je her gering. Doch mit der Klimahysterie hat die Tendenz, wirtschaftlich funktionierende Strukturen mit Zwangsmassnahmen durch ökonomisch unhaltbare Geschäftsmodelle zu ersetzen, in erschreckendem Masse zugenommen. Das Resultat der kantonalen Wahlen in Zürich zeigt, dass die gigantische Subventionitis salonfähig geworden ist. Die von Panik übermannten Klimawähler werden wohl nie erkennen, wie der angerichtete volkswirtschaftliche Schaden den individuellen Wohlstand beschleunigt den Bach runter gehen lässt.

Jean Ackermann

23.03.2019|15:14 Uhr

Interessant wäre es rauszufinden, wie viele hoch bezahlte Jobs obsolet würden, wenn's diese Klimamasche nicht gäbe, 10%, 20% oder noch mehr der Gesamtbeschäftigten? Macht sicher eine Gigantosumme an Löhnen!

Jürgen Althoff

23.03.2019|02:02 Uhr

Ich erinnere an das Interview der NZZ mit Prof. Otmar Edenhofer, Chefökonom des PIK im Novemer 2011. Bereits dort betonte Edenhofer, dass es um die Umverteilung des Weltvermögens gehe und nicht um Umwelt- oder Klimaschutz. Aufgabe des IPCC ist nicht objektive Wahrheitssuche, sondern das Sammeln aller pro CO2 verwertbaren Argumente, die als Basis für Strafzahlungen dienen. Bezeichnenderweise gesteht das Pariser Abkommen Indien und China als Gegenleistung für ihre Unterschrift bis 2030 mehr zusätzliche Emissionen zu, als die EU günstigstenfalls einsparen kann. Also kann es nicht am CO2 liegen.

Max P. Schweizer

21.03.2019|15:34 Uhr

Nochmal zu Prof. Mark Blyth, Brown University, ein linker Politökonom, darin ein sehr guter Mann, wenn man davon absehen kann, dass er im mündlichen Ausdruck seine anale Phase überhaupt noch nicht überwunden hat. Er hat es noch vor Kurzem in seinen Q&A abgelehnt, sich zum Thema zu äussern, nicht kompetent. Jetzt ist es das Wichtigste überhaupt. What happened, holy shit? Und hierzulande? Meine FDP bekämpft das CO2 im Rahmen des Vernünftigen (Rote Linie, ha!). Die Linken werden unsere Präsidentin dafür den ganzen Weg bis zum Wahltag an den Haaren durch die ... den Dreck ziehen. Bürstenschnitt?!?

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