Der 97-Prozent-Mythos

In der Klimadebatte wird immer wieder behauptet, unter den namhaften Wissenschaftlern herrsche ein Konsens. Dahinter steckt allerdings eine wissenschaftliche Todsünde.

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Kommentare

27.03.2019|06:34 Uhr

Die Klimaveränderungen der letzten 1000 Jahre, es war schon wärmer als heute, können diese Wissenschaftler nicht erklären. Erwärmungsvorhersagen z.B. für 2015 mussten stark nach unten korrigiert werden, als die Realität sichtbar wurde. Wie kann man denn einig sein über die zukünftige Entwicklung? An den 97% ist etwas gewaltig faul.

Franz-J. Schulte

26.03.2019|09:59 Uhr

Gemäss dem neuesten QS-Ranking nach Fachgebieten stehen die Erdwissenschaftler der ETH schon seit 2017 weltweit auf Rang 1. Am 6.11.2018 wurde in den ETH-News eine Studie von Prof. Martin Funk veröffentlicht, aus welcher hervorgeht, dass die Alpengletscher in den vergangenen 115'000 wiederholt bis ins Mittelland vorstiessen und ebenso oft fast ganz verschwanden. Die WSL-Studie v. 06.11.2018 samt Knutti-Blog hierzu findet man unter https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2018/11/eiszeitensimulation-macht-gletscherausdehnung-sichtbar.html. ==> 3% Funk >97% Knutti.

Jürg Brechbühl

24.03.2019|21:22 Uhr

Farrell et. al. (2019): Evidence-based strategies to combat scientific misinformation. In Nat. Clim. Chang. -- "misinformation" ist jede kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen des Klimawandels. Das Publikum soll von seinem kritischen Wissenschaftsverständnis weg. Wir sind der dumme Pöbel, der erzogen werden muss. Es handelt sich um typische amerikanische Haudegen Mentalität. Die 97% Studie wird ausdrücklich genannt als Argument, das den Massenmedien gebeizt werden soll. Die Schweiz dient als Testmarkt. Dummerweise sind wir Schweizer in der direkten Demokratie das Selbstdenken gewohnt.

Jürg Brechbühl

21.03.2019|09:08 Uhr

Die Studie ist schlicht Pfusch. Die Methode ist dokumentiert bis zum Punkt, wo die Laien-Wissenschaftler eine Übereinstimmung von 84% fanden. Daraus hat dann eine Drittperson einfach so 97% gemacht, ohne zu erklären warum. -- Publikationen kamen von beliebigen Wissenschaftszweigen, Juristen, Ökonomen, Historiker, Psychiater, Bergbauingenieure, Agronomen, egal wer etwas zu Folgen, Auswirkungen, Bekämpfung von Klimawandel zu sagen hat. Wenn dieser dann beiläufig annimmt, dass die Erwärmung wohl schon vom Menschen verursacht ist, dann wird das als "Zustimmung zum Klimakonsens" ausgelegt.

20.03.2019|23:14 Uhr

Zustimmungsraten sind nicht wissenschaftlich - auch wenn sie von Wissenschaftlern stammen. So setzte z.B. Hitler einst 1000 Wissenschaftler ein, die beweisen sollten, dass Einsteins Relativitätstheorie falsch sei. Einstein meinte dazu nur: "Einer würde genügen, wenn er einen schlüssigen Gegenbeweis liefern könnte."

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