Wissenschaftliches Mobbing

Wer die Prognosen des Weltklimarates anzweifelt, muss mit Ächtung rechnen. Dabei ist das Klima ein komplexes Thema. Die Politik hat das Kommando längst übernommen.

Anmeldung

Bitte wählen Sie einen Anmeldevorgang, der Ihrem Status entspricht.

Für Abonnenten

Bitte geben Sie Ihre neue 7-stellige Kundennummer und Ihre PLZ ein.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

G wie Giezendanner und Greta

Fuhrhalter Ueli Giezendanner will bis 2029 auf wasserstoffbetriebene Lastwa...

Von Peter Bodenmann
Jetzt anmelden & lesen

Fakten zum Klimawandel

Bevor Sie wegen der Klimapanik aus dem Fenster springen, sollten Sie diesen...

Von Roger Köppel und Ulli Kulke

Kommentare

Ulrich Schweizer

25.03.2019|08:50 Uhr

Was Jürgen Althoff in seinem Kommentar schreibt ist richtig. Es geht nicht um das CO2, sondern darum weltweit umzuverteilen. Die Grundlagen dazu sind bereits im Klimaabkommen von 1992 der ersten Klimakonferenz damals in Rio de Janeiro zu finden. Nur in wenigen Ländern feiert das Klima soviel Bedeutung in den Medien wie in der Schweiz. Ich bin gerade in Brasilien. SUV's feiern einen grossen Aufschwung. Man sieht mehr und mehr Jeeps. Ueber CO2 einsparen redet niemand.

Jürgen Althoff

23.03.2019|01:42 Uhr

Die NZZ sollte in ihrem Archiv nach ihrem Interview mit Prof. Otmar Edenhofer, Chefökonom des PIK, vom November 2011 suchen. Dort stand die Aussage, dass es letztlich um die Umverteilung des Weltvermögens und nicht um Umwelt- oder Klimaschutz gehe. Auf der Suche nach einem Schlüssel zum Geldschrank der wohlhabenden Nationen hat man das CO2 ausgeguckt, weil es zwar nicht so klimaaktiv wie Wasserdampf ist, aber dafür gut messbar. Das IPCC hat nur die Aufgabe, alles zu sammeln, was gegen CO2 spricht. Der Atmosphäre würde das CO2 auch ohne Menschen nicht ausgehen, die nur 5% beitragen.

Hans Georg Lips

22.03.2019|12:10 Uhr

Schon gut Herr Köppel. Aber ein bisschen viel Klimarhetorik. Mir wäre lieber, man würde sich mit den exzessiven Steuern für Rentner mit Vermögen und Liegenschaften befassen (bei mir ca. 33% des Einkommens) und mit der Plünderung der Schweiz durch den neuen Napoleon-Macron, durch die EU, durch die Klimafanatiker und sonstigen Diebe innerhalb und ausserhalb des Landes. Ein weites Feld, noch unbearbeitet.

Jürg Brechbühl

21.03.2019|18:08 Uhr

@Haidvogl, ok, da sind Sie aber in bester Gesellschaft. Jeder ernsthafte Forscher macht diese Erfahrung: Je mehr er weiss, desto mehr Respekt bekommt er vor dem vielen, was wir nicht wissen und was wir vielleicht nie wissen werden. Das war bei Leonardo da Vinci so, genau wie bei Charles Darwin oder Albert Einstein. Das Klimasystem der Erde ist eigendynamisch und fern vom Gleichgewicht, einem roten Rauschen ausgesetzt und vermutlich extern getaktet nicht wirklich in Modellen nachgebildet werden kann. Am Schluss bleibt die Feststellung, dass Prognosen in einem solchen System eine Illusion bleibe.

René Sauvain

21.03.2019|15:06 Uhr

Danke Hr. A. Baur für den für einen Laien einigermassen verständlichen Beitrag. Ich kann hier nicht mitreden! Spüre jedoch, dass in dieser neuen sich ausbreitenden "Kampfarena Klimawandel", Wissenschaft, Industrie und leider auch die Politik ob sinnvoll oder nicht sich einmischen, spüren, dass hier möglicherweise Geld zu verdienen ist! Seit Jahren wird darüber diskutiert und ein Fortschritt ist leider nicht festzustellen, ausser, dass eine Schülerin wiederholt darauf aufmerksam machen muss, was Aufgabe der Politik wäre den Weg in dieser Angelegenheit zu ebnen! Wir warten!!

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag
ab 16 Uhr 30

Ihr Light-Login-Zugang ist abgelaufen. Bitte machen Sie das Abonnement hier