Der ABB-Chef baut den Konzern um

Das Industrieunternehmen ABB ist in tiefgreifendem Umbau, und Konzernchef Ulrich Spiesshofer unternimmt in der Kommunikation alles, um dies als glänzende Leistung darzustellen. Die Aktionäre zeigen sich unbeeindruckt.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Rainer Selk

17.03.2019|22:51 Uhr

@Müller. Ich könnte über die 'ABB Beschaffung' Bände schreiben. Nachdem der BBC Zentraleinkauf blindwütig zerschlagen war, gingen die Beschaffungspreise in die Höhe, die B'Prozesse in den Keller. Verantwortlich war niemand. Die anrollenden Phrasensprüche- + Spielchen ('Entrepreneur, lokal handeln, weltweit agieren': so nicht umsetzbarer ABB Stuss), waren von hinterhältiger inkompetenter Führungssektiererei getrieben. Motto: jedem das Seine, mir das Meiste, alles nach unten 'pucken'! Dass Barnevik + Co. sich an der ABB P' Kasse vergriffen, bleibt unvergessen.

Richard Müller

17.03.2019|10:23 Uhr

Narzissten mit eloquentem Auftritt können es heute weit bringen. Die wahren Dramen spielen sich, von der Öffentlichkeit unbemerkt, in den Werkhallen dieser Unternehmen ab. Die ABB ist seit Barnevik, der auch als Medien- und Management-Star auftrat, im Chaos der ungezügelten Reorganisation versunken. Ich erinnere mich an die Erzählungen eines Freundes, wie die Turbinenbauer nachts in die Räumlichkeiten der internen Zulieferer einbrachen, um die benötigten Teile für den nächsten Tag zu stehlen. Bei der letzten Reorganisation waren die Bestellprozesse auf der Strecke geblieben.

Rainer Selk

13.03.2019|21:33 Uhr

Es gab zur Zeit von Barnevik + kurz danach einen Spruch betr. ABBlern; A lle B löden B bleiben. Die Verunsicherung + Entscheidungslosigkeit war katastrophal. Die andere Seite: In der ABB gab es die Connections der 'Jugos', der 'Bähnler', der 'Jasser', der 'Deutschen' usw. Alle arbeiteten sich gegenseitig zu, aber waren noch im alten BBC-EGO-Beamtendenken verhaftet. In der Wirtschaft waren Bewerbungen von ABBlern nicht von Bevorzugung gesegnet. Damals hiess es, jeder ABBler wäre ein Entrepreneur. Nur, wer im Sinne der ABB entschied, wurde neid-abgesägt. Wiederholt sich die Geschichte?

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