Jenseits von «No Billag» und SRG

Die Bereitstellung von wertvollen Informationen ist so teuer, dass man auf dem Markt die Kosten nicht hereinholt. Eine öffentliche Förderung ist sinnvoll, aber die muss ganz anders aussehen als die Finanzierung der SRG.Von Reiner Eichenberger und Mark Schelker

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Kommentare

Rainer Selk

15.02.2018|15:15 Uhr

Heute wurde die Gratisabstimmungspostille vom Komitee: 'Nein zum Sendeschluss' verteilt. Ich habe noch selten ein solches Konglommerat von Unsinn, Stuss + Mutlosigkeit gelesen, wie in diesem Filz-Pamphlet. die SRG ist nicht reformierbar, weil sie nicht will und nicht kann! Das Drohgespenst des 'Aus' ist irreführend, aber SRG als die 'Einzige, Alternativlose, Superkulturkammer'. WAS für ein monarchistisch linker Meinungspopanz. Ich stimme für NO Billag, denn nur so wird ein Neuanfang möglich. Der Bundesrat kann durchaus die Frist von 12 Monaten verlängern. Die Filzoklraten bangen um 'Zulagen'!

Michael Wäckerlin

15.02.2018|12:54 Uhr

Gibt es auch nur ein Indiz dafür, dass die Informationsqualität und Vielfalt unter einem Regime staatlicher Subventionierung zunimmt? Nach welchen Kriterien wird die Qualität (Content Score) festgestellt? Wie wird das «optimale Ausmass» der Verbreitung ermittelt? Wer bestimmt die Selektion der «politisch unabhängigen Medienräte»? Hätte die SRG und das SRF nicht auch eine Neutralitätspflicht? Ist es wirklich sinnvoll, technologisch und sozial obsolete Medienstrukturen zu erhalten? Erfahrungen mit staatlich subventionierten Medien sind abschreckend, etwa in Schweden.

René Schnüriger

15.02.2018|11:45 Uhr

Den Vorschlag eine 3 im Stimmzettel einzusetzen finde ich daneben. Damit kann höchstens eine Verzettelung der JA zu No Billiag - Stimmen erreicht werden. Ein künftiger Medienrat wäre plausibel, jedoch müssen Parlament, Stände und Volk das letzte Wort haben. Wie auch immer, damit in naher Zukunft eine Diskussion in Gang kommt, braucht es ein JA zu No Billag. Der mitte-links Filz sperrt sich sonst noch Jahre gegen jede Veränderung.

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