Filmisch verzerrte Zerreissprobe

Im Generalstreik von 1918 drohte die Schweiz ins Chaos zu stürzen. Es ist wichtig, die damaligen Ereignisse zu reflektieren. Der vom Schweizer Fernsehen produzierte Dokumentarfilm schrammt leider allzu leichtfertig an den Fakten vorbei.

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Von Rolf Hürzeler
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Kommentare

René Schnüriger

20.02.2018|06:36 Uhr

Ein vom Schweizer Fernsehen produzierter Film kann in der heutigen Konstellation unmöglich ausgewogen sein. Die zu 70% linkslastigen Mitarbeiter drücken allem ihren Stempel auf. Daraus folgernd die Preisfrage: Welches Wörtchen mit zwei Buchstaben müsste im Stimmzettel aller freiheitlich-bürgerlichen Menschen, zur nationalen Initiative vom 4. März, eingetragen sein?

Walter Roth

15.02.2018|10:32 Uhr

Ich habs gesehen und war enttäuscht.Grimm wurde Revolutionsromantiker und der Bundesrat, naja lassen wir das.Grossvater war bei der Kav. Schwadron 20, im Dienst gegen den Generalstreik und dann einige Wochen im Krankenhaus wegen der Grippe.Wissen Sie warum viele der eingesetzten Soldaten gegen die Streikenden waren ?Grossvater erzählte mir immer, er hätte gerne den Säbel gezogen und die Sozis niedergeschlagen.Wenn sie durch Zürich ritten, hätten die ihre Nachtöpfe aus den Fenstern auf sie geleert.Als Kavakllerist gehörte man schon zur Bourgeoisie und die wollten die bekämpfen.

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