«Es geht nicht immer um Auschwitz»

Mark Lilla wirft Amerikas Linksliberalen vor, sich mit ihrem Minderheitenfimmel selbst zu sabotieren. Ein Gespräch mit dem amerikanischen Ideenhistoriker über aufgeblasene Symbolik, Denkmalstürmer und Klassenkampf.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Michael Wäckerlin

06.02.2018|23:38 Uhr

Lilla beklagt die logischen Konsequenzen seines eigenen irrationalen Glaubenssystems. Es waren Linke, welche die westlichen Gesellschaften in ihrer manichäischen Zerstörungswut in eine böse Mehrheitsgesellschaft und edle & gute Minderheiten aufgespalten haben. Und nun beklagt er, dass die radikalisierten, feindseligen Minderheiten keinen Konsens stiften können und sich die gesetzlich diskriminierten Weissen von der linken Utopie abwenden.

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