Spesenritter der traurigen Gestalt

Die Häufung von Berufsauslagen beim Schweizer Militär ist ein Ärgernis. Und niemand will die Verantwortung übernehmen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Johannes Fischer

24.11.2018|18:09 Uhr

Spycher: Ja, Professor Dr. Christoph Mörgeli, ehemals SVP-Nationalrat, war in der Armee eingeteilt und hat seine Karriere als Oberst beendet. Die alkoholkranken Instruktions-Unteroffiziere und -Offiziere wurden nicht im privaten Luxusheilbetrieb in Cademario, sondern im Militärsanatorium in Novaggio beraten und behandelt.

Hans Georg Lips

23.11.2018|18:04 Uhr

Man muss sich schon fragen, woher die Verluderung in der Verwaltung und Regierung der Schweiz herkommt. Das wäre mal ein Thema für all diese Soziologen die hier ausgebrütet werden. Ich habe so meine Vernutungen aus langer Betrachtung der gesellschftlichen Vorgänge in unserem über die letzen 60 Jahre. Nur, hier ist nicht genügend Platz für eine gründliche Erklärung.Es hat aber bestimmt zu tun mit der Erklärung "to keep up with the Jones", Hauptmotiv für den amerkanischen Extrem Konsumerismus.

Hans Baiker

23.11.2018|16:25 Uhr

Ja, das rote verfilzte Bundesbern ist zu UNO- EU- und NATO-kompatibel geworden. Wieviel Spesenraubritter es in diesem Wespennest gibt, können wir nur erahnen. Auch die SVP-BR im EMD haben bis auf Parmelin ihren unübersehbaren Beitrag geleistet. Kpl. Parmelin, der nicht so spuren will, dieLandesverteidigung ernst nimmt, wird desavouiert, auch leider in der WW. CM ist Oberstleutnant. Allein deshalb sind seine mil. Kritiken substantiell.

Markus Spycher

23.11.2018|11:59 Uhr

@J.Fischer. In welche Schublade Sie mich versorgen wollen, ist mir egal. Von wegen Wirrköpfen: Wenn Kader von sog. systemrelevanten Unternehmungen bei ach so bescheidenen Betriebsanlässen unter sich sind aber dann gelegentlich vom Steuerzahler und Bankkunden gerettet werden müssen, werden sie in Gesellschaftskolumnen von Klatschtanten abgefeiert. Tun es die Bosse einer Armee, der mindestens ein Hauch von Systemrelevanz nicht abzusprechen ist, ein bisschen ebenso, muss(?) der Mörgeli die Drecksarbeit der Berichtserstattung verrichten.

Johannes Fischer

22.11.2018|17:10 Uhr

Der Fisch stinkt am Kopf. Ist BR Ogis Werk. Er, der uns "in die UNO geführt" hat, wollte auch eine Annäherung an die Nato mit der Partnerschaft für den Frieden. Mit dem Modell XXI geschah es. Sie ist grandios gescheitert. Ihre zentrale Führung ab Bern, die von Schmid und Maurer übernommen worden ist, hat in der Folge einen gewaltigen Wasserkopf entstehen lassen, der Ursache der nicht mehr zu akzeptierenden Unzulänglichkeiten ist. Günstlingswirtschaft, die Unfähige förderte, dafür Ausgrenzung der wirklich Fähigen, die nur Eines wollten: Landesverteidigung, die die Armee gewährleisten kann.

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