Teilzeit-Nation Schweiz

Ein Vorstoss verlangt, dass Bundesräte künftig zu zweit im Jobsharing-Modell arbeiten sollen. Was wie ein Gag daherkommt, ist längst Realität: Immer weniger Schweizerinnen und Schweizer arbeiten Vollzeit. Mit volkswirtschaftlichen Folgen.

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Kommentare

Marc Zweiacker

12.11.2018|13:33 Uhr

Ich kann den anprangernden Unterton des Artikels nicht nachvollziehen. Ist es denn neuerdings falsch wenn sich sowohl Frau wie Mann um den Nachwuchs kümmern und halt Teilzeit arbeiten? Oder ist es falsch, dass die Frau nicht zu Hause am Herd steht sondern Teilzeit arbeitet? Das sind doch die Vorzüge eines flexiblen Arbeitsmarktes. Oder ist das jetzt auch nicht mehr erwünscht? Dürfen nur die Unternehmen die Vorteile für sich beanspruchen? Ausserdem; Seit wann ist Steueroptimierung denn etwas schlechtes? Oder dürfen dass nur die Reichen und grosse Unternehmen?

Jacqueline Märkli

12.11.2018|11:44 Uhr

Bei den normalen Arbeitern/innen ist die Teilzeitarbeit keineswegs freiwillig. Viele Firmen rühmen sich mit anständigen Löhnen. Die Zeitungen bejubeln das Image dieser Firmen als mitarbeiterfreundliche, humane Firmen. Dass sie aber gar keine Mitarbeiter 100% mehr anstellen verschweigen sie. So können sie viele Sozialabgaben sparen und sie setzen die Mitarbeitenden ganz nach ihrem Wünschen ein. Einen Zweitjob kann man nicht annehmen da man auf Abruf verfügbar sein muss. Dasselbe gilt für Temporärstellen. Menschen die Teilzeitarbeit freiwillig wählen , verdienen eindeutig zuviel .

Hans Georg Lips

08.11.2018|13:29 Uhr

Besonders schlimm ist es bei Lehrerinnen. Wenn zwei sich den Job teilen kostet mehr als die Hälfte eines Salärs. Sie erhalten einen Zuschlag für die mit der Uebergabe der Klasse an den anderen Lehrer verursachten Informationsaufwand. So plündern sie unsere Kassen und dies nicht nur bei tollen Salären, sie erhalten ja auch extrem gute Pensionen, von uns.

Markus Dancer

08.11.2018|04:16 Uhr

Nun die linken Toechter u. Soehne werden die ersten sein die dann spaeter um Staatsfinanzierung ihres irren u. erbaermlichen Daseins schreien werden! Aber es ist wie es ist, erst mal muss alles vor die Hunde gehen, bevor etwas Neues geschaffen werden kann. Dann allerdings nicht mehr als freie Buerger sondern als Sklaven!

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