Teilzeit-Nation Schweiz

Ein Vorstoss verlangt, dass Bundesräte künftig zu zweit im Jobsharing-Modell arbeiten sollen. Was wie ein Gag daherkommt, ist längst Realität: Immer weniger Schweizerinnen und Schweizer arbeiten Vollzeit. Mit volkswirtschaftlichen Folgen.

Anmeldung

Bitte wählen Sie einen Anmeldevorgang, der Ihrem Status entspricht.

Für Komplett-Abonnenten

Bitte geben Sie Ihre neue 7-stellige Kundennummer und Ihre PLZ ein.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

«Wie Hühner in einem Käfig»

Rahima Akter hat grosse Träume: Sie will die bestgebildete Frau ihres ...

Von Sophie Mühlmann
Jetzt anmelden & lesen

Unruhe hinter den Fassaden

Nordirland steht mit dem Brexit an einem politischen Wendepunkt: Die alten ...

Von Rolf Hürzeler
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

Markus Dancer

14.11.2018|05:58 Uhr

M.Z: Sie haben natuerlich Recht! Ist alles erlaubt, NUR was wollen Sie mit Leuten in einem Staat denen z.B. 4 x p.a. Urlaub wichtiger ist, als Bildung od. echt Verantwortung zu uebernehmen, mache? Wenn immer mehr Leute es sich leisten koennen nur noch Teilzeit zu arbeiten, haben wir Volkswirtschaftlich gesehen ein systemisches Problem. Die "Freizeit" wird ja im seltensten Fall fuer Neuorientierung, Bildung od. sonst etwas Gescheites verwendet! Ich akzeptiere 2 Argumente fuer die Teilzeitarbeit und das ist KINDERBETREUUNG oder Einschraenkungen in der Arbeitsfaehigkeit!

Marc Zweiacker

12.11.2018|13:33 Uhr

Ich kann den anprangernden Unterton des Artikels nicht nachvollziehen. Ist es denn neuerdings falsch wenn sich sowohl Frau wie Mann um den Nachwuchs kümmern und halt Teilzeit arbeiten? Oder ist es falsch, dass die Frau nicht zu Hause am Herd steht sondern Teilzeit arbeitet? Das sind doch die Vorzüge eines flexiblen Arbeitsmarktes. Oder ist das jetzt auch nicht mehr erwünscht? Dürfen nur die Unternehmen die Vorteile für sich beanspruchen? Ausserdem; Seit wann ist Steueroptimierung denn etwas schlechtes? Oder dürfen dass nur die Reichen und grosse Unternehmen?

Jacqueline Märkli

12.11.2018|11:44 Uhr

Bei den normalen Arbeitern/innen ist die Teilzeitarbeit keineswegs freiwillig. Viele Firmen rühmen sich mit anständigen Löhnen. Die Zeitungen bejubeln das Image dieser Firmen als mitarbeiterfreundliche, humane Firmen. Dass sie aber gar keine Mitarbeiter 100% mehr anstellen verschweigen sie. So können sie viele Sozialabgaben sparen und sie setzen die Mitarbeitenden ganz nach ihrem Wünschen ein. Einen Zweitjob kann man nicht annehmen da man auf Abruf verfügbar sein muss. Dasselbe gilt für Temporärstellen. Menschen die Teilzeitarbeit freiwillig wählen , verdienen eindeutig zuviel .

Hans Georg Lips

08.11.2018|13:29 Uhr

Besonders schlimm ist es bei Lehrerinnen. Wenn zwei sich den Job teilen kostet mehr als die Hälfte eines Salärs. Sie erhalten einen Zuschlag für die mit der Uebergabe der Klasse an den anderen Lehrer verursachten Informationsaufwand. So plündern sie unsere Kassen und dies nicht nur bei tollen Salären, sie erhalten ja auch extrem gute Pensionen, von uns.

Markus Dancer

08.11.2018|04:16 Uhr

Nun die linken Toechter u. Soehne werden die ersten sein die dann spaeter um Staatsfinanzierung ihres irren u. erbaermlichen Daseins schreien werden! Aber es ist wie es ist, erst mal muss alles vor die Hunde gehen, bevor etwas Neues geschaffen werden kann. Dann allerdings nicht mehr als freie Buerger sondern als Sklaven!

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag
ab 16 Uhr 30

Besten Dank für Ihr Interesse an der Weltwoche. Ihr kostenloser Zugang ist leider abgelaufen.

Wir freuen uns, wenn Sie weiterhin unsere Webseite besuchen oder sogar ein Abonnement lösen.

Profitieren Sie hier von einem einmaligen Angebot.