Wie ich den Generalstreik niederschlug

Am 14. November 1918 hat die Streikleitung kapituliert. Dass das Land dies ganz allein mir verdankt, wissen die meisten nicht und will niemand wissen. Das ist mir egal, wenn nur die Sache erreicht ist.

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Kommentare

Jürg Brechbühl

06.11.2018|01:48 Uhr

@Rainer WohlerEin weiterer Verschwörungstheoretiker, der an die Weisen des Zion glaubt. Das ist ja schon fast pervers.

Jürg Brechbühl

06.11.2018|01:46 Uhr

@Thoma, Lechner, Sie verwechseln etwas. Wille war General und für den Einsatz der Armee zur Krisenbewältigung verantwortlich. Die Krise war der Landesstreik und die üblen Absichten der sozialistischen Internationalen. Nirgends ausserhalb dieser unmittelbaren Aufgabe mischte er sich in die Politik ein. Es ist nicht Sache des Generals, das Verhältnis zwischen Arbeitern und Fabrikanten zu verändern oder die wirtschaftliche Not der Bevölkerung am Ende des ersten Weltkrieges zu lindern. Das darf in einer Demokratie nie und nimmer die Armeeführung machen! Dafür sind Bundesrat und Parlament zuständig

Markus Spycher

01.11.2018|21:51 Uhr

Wärmstens zu empfehlen ist eine Würdigung Willes von ausserhalb: Niklaus Meienberg: "Die Welt als Wille & Wahn. Elemente zur Naturgeschichte eines Clans". 5. Auflage, Limmat-Verlag, Zürich 1987, ISBN 3-85791-128-X. Meienberg schrieb auch für die Weltwoche.

Hans Baiker

01.11.2018|21:35 Uhr

Die CH-Armee war 1914, 1939 und wie gegenwärtig an einem absoluten Tiefpunkt. Die Neutralität vermochte das bis zum Verfall der Sowjetunion auszugleichen. Heute ist auch, dank dem "Staatsverständnis" der Linken diese auch an einem Tiefpunkt. Wille fokussierte sich auf das Motif der Streikführer. Die Notwendigkeit für Veränderungen wurde während des Krieges allg. eingesehen. Die "Arbeiterklasse" eignet sich nicht für die Revolution, weshalb sie vor einigen Jhr.zehnten auch von den Revolutionäre ä la Grimm fallen gelassen wurde.

Jürg Brechbühl

01.11.2018|13:58 Uhr

... vielleicht waren die damaligen Bundesbehörden auch nur unbedarft und nicht wirklich feige. Oder einfach faule, verantwortungsscheue Beamte. In dem Fall hätte sich in hundert Jahren wohl nicht viel geändert.

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