Schlechtschreibung ist lernbar

Viele Schweizer Schüler lernen «nach Gehör» schreiben. Die Lust am kreativen Text steht dabei im Vordergrund, die Orthografie spielt keine Rolle. Doch jetzt zeigen neue Studien: Die hochgelobte Methode ist mitverantwortlich für die Erosion der Rechtschreibfähigkeit.

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Von Christa Rigozzi
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Kommentare

Markus Dancer

30.01.2018|14:13 Uhr

Die Rückentwicklung hat begonnen, für die meisten jedenfalls! Sie werden als willige Konsum- u. Fresssklaven enden od. gar als eine Art Primaten auf den Bäumen, die dann alle geschützt sein werden.

Jürg Brechbühl

26.01.2018|20:25 Uhr

Das alles fällt in Zeiten der SMS Kommunikation nicht besonders auf.

Baruch

26.01.2018|08:20 Uhr

Wie wäre es denn mit 'Schreiben nach Gehör' in anderen Sprachen? Englisch, Französisch - Katastrophe, aus dem Geschriebenen lässt sich nicht sicher das Gesprochene ableiten, oder die Endung wird gar nicht gesprochen. Deutsch, Italienisch, Spanisch - recht gute Entsprechung. Aber warum nicht 'Doitsch'? Im Chinesischen und Japanischen komplett unmöglich, weil nicht phonographisch. Also mindestens 3000 Zeichen lernen, hat nicht geschadet. Im Westen will man immer alles einfacher machen. Es fing an mit der Abschaffung der Schnürlischrift, obwohl eine erste Uebung im Handwerklich-Künstlerischen.

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