Nerds auf der Überholspur

Die erfolgreichsten Firmen der Welt sind von Ingenieuren, Mathematikern und Informatikern gegründet worden. Wer bei der Digitalisierung vorne dabei sein möchte, geht an die ETH.

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Kommentare

Jürg Brechbühl

27.01.2018|23:36 Uhr

Nur wenige Schweizer doktorieren nach dem Master. Als wichtigste Gründe höre ich, dass sie lange genug in der Schule waren und jetzt arbeiten wollen. Zudem ist die Bezahlung der Doktoranden schlecht. Allgemein herrscht das Urteil, ein Doktortitel helfe nicht bei der Stellensuche. Die ETH-Forschung ist auf die Doktoranden angewiesen. Ohne sie würden die Professoren nichts erreichen. Man könnte mehr Doktoranden aus der Berufswelt zurück an die ETH holen. So bis 35 ist man vom intellektuellen her genug flexibel. Allerdings könnten solche älteren Doktoranden nicht mehr herumgeschubst werden.

Jürg Brechbühl

27.01.2018|23:30 Uhr

Beim Anteil der ausländischen Studenten gibt es Unterschiede nach der Ausbildungsstufe: Als Gaststudent fiel mir auf, dass die Mehrheit der ausländischen Masterstudenten wesentlich schlechter ausgebildet sind, als die ETH-Bachelors. In Gruppenarbeiten sind diese ein Hindernis, weil die einheimischen dann die Arbeit von Deutschen, Franzosen und Chinesen schultern müssen. Man lässt sehr offensichtlich aus rein politischen Motiven ungenügend qualifizierte ausländische Masterstudenten herein, während man bei den einheimischen durch strenge Selektion das Niveau behält.

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