Die überdehnte Union

Das, was man «den Westen» nannte, löst sich allmählich auf. Nicht nur sicherheits- und geopolitisch hat ­Europa ­Mammutaufgaben zu bewältigen. Frankreich und Deutschland sollten ein ­«Kerneuropa» um sich ­scharen und entschlossen vorangehen. Sonst droht der Kollaps.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Baruch

30.01.2018|08:02 Uhr

Der 'Zuwanderungs'-Münkler: 'Der Berliner Professor Herfried Münkler verbietet dies, weil hierbei sonst – so seine Worte – eine «Islamisierung der Debatte» entstünde. Wer dies dennoch tut und sich nicht daran hält, wird in die rechte Ecke gestellt. Ich bin ein liberaler Muslim und lehne es ab, mich dieser Selbstzensur zu unterwerfen. Das wäre eine «Submission», also eine Kapitulation gegenüber den Islamisten.' https://bazonline.ch/das-beste-aus-der-zeitung/die-rueckkehr-der-religion-in-die-politik/story/28351918

Rainer Selk

29.01.2018|16:42 Uhr

Michael, das ist ein explosiver Fragenkomplex. Aber dabei geht es um etwas anderes, nämlich um die von der UNO angedachte 'Umvolkung' von Frankreich, Italien und Deutschland, mit dem Ziel, die Wirtschaftskraft dieser Länder zu schwächen. Das ist ein perfider Plan. Und richtig: eigentlich müsste mit dem Rückgang der Bevölkerungzahl auch die Wirtschaft zurück gehen. Da aber die genannten Länder in der EU aufgehen sollen, ist eine hellbraune Multi-kulti Gesellschaft gewünscht, die sich leichter 'führen' lässt.... Merkel + Soros sind auf diesem Weg!

Michael Wäckerlin

28.01.2018|14:55 Uhr

Warum genau braucht ein Europa mit bis zu 50% Jugendarbeitslosigkeit so dringend Zuwanderung? Was ist so schlecht an einem Bevölkerungsrückgang? Wird der Wohlstand etwa durch den Import von Millionen von Arabern und Schwarzen in die Sozialsysteme erhalten? Was wird in Europa los sein, sobald diese Versorgungssysteme infolge von Überalterung und Millionen neuer Empfänger zusammenbrechen? Ist die vorsätzliche Beseitigung der Mittelschicht und die Schaffung eines gigantischen Prekariats nicht ein Patentrezept für politische Konflikte?

Michael Grossmann

25.01.2018|20:26 Uhr

In der BRD wie auch in Italien Österreich und natürlich in der direkt demokratischen CH finden Wahlen statt. Demokratie ist nicht ein Geschäft das schnell geht. Demokratie braucht Zeit um fehlbare Entwicklungen zu korrigieren. Die BRD als wichtigster Geldgeber der EU wurde bereits in der Magengrube kalt erwischt. Steter Tropfen höhlt den Stein.

Rainer Selk

25.01.2018|11:45 Uhr

Welcher 'Druck', welchen 'Volks'? Jenes der BRD? DAS glaube ich nun nicht mehr. Einige EU Länder, wie Italien, müssen sich wegen ihrer finanziellen Lage entscheiden. In der CH versucht man mit einem sog. hintertriebenen bilateralen 'Freundschaftvertrag' (das gab es nur zu Warschauer Pakt Zeiten!) die direkte Demokratie auszuhebeln. Solange wir jene haben, können wir die EU Spinnerei bekämpfen. Aber an dem Selbstbestimmungsast sägen die linken EU Trottel samt SRG täglich.

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