Die Lust am Verpetzen und Verbieten

Das Internet ist mit dem Versprechen angetreten, die freie Debatte zu entfesseln. Unter dem Vorwand, «Hass» zu bekämpfen, schränkt der Netzgigant Facebook die Meinungsäusserung ein. Linke «Melder» – neudeutsch für Denunzianten – triumphieren.

Anmeldung

Bitte wählen Sie einen Anmeldevorgang, der Ihrem Status entspricht.

Für Abonnenten

Bitte geben Sie Ihre neue 7-stellige Kundennummer und Ihre PLZ ein.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Rebellion gegen das Bundesgericht

Die meisten Kantone wollen über ihre Wahlen wieder selber bestimmen un...

Von Katharina Fontana und Doriano Strologo (Illustration)
Jetzt anmelden & lesen

Die guten Diplomaten von Bern

Die polnische Botschaft in der Schweiz hat während des Zweiten Weltkri...

Von Pierre Heumann
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

Ernst Jeker

15.09.2018|09:34 Uhr

Universitäten, Printmedien, TV, Schulen, Politik etc. sind total links unterwandert. Unter "linke Aktivisten" kann man auch getrost Heiko Maas, Martin Schulz, Angela Merkel bezeichnen, die jede Versammlung gleich rechtsextrem titeln. Verunglimpfende Kommentare Linker gegen Andersdenkende bzw. deren ideologische Gegner werden unisono veröffentlicht und jene die sich gegen solche Verleumdungen mit Rufmordcharakter von wegen Nazi, braune Sippe etc. wehren oder Kritik an der linken Ideologie üben, bleiben unveröffentlicht. Nicht Rechtsextremismus, Linksextremismus muss endlich bekämpft werden.

Hans Georg Lips

14.09.2018|06:22 Uhr

@Thoma. So ist es. Lese ich ausl. Zeitungen wie den Figaro und auch andere, so stelle ich fest, dass zu einem einzigen Artikel oft hunderte Kommentare folgen und so eine Volksmeinung viel eher zum Ausdruck kommt. Die eingebauten "Erschwernisse", also die versteckten und ungenannten Zensörchen in JEDER Zeitung sind doch die neue Seuche der Medien. Wenn ich nicht mehr Neger schreiben darf, dann hört alles auf. Oder es gebiert ein neues Medium.

Hans Baiker

13.09.2018|21:25 Uhr

Nach dem Besuch von Zuckerberg bei A. Merkel konnte manerahnen wohin der Zug fährt. Die EU will das Internet in denGriff kriegen, mit dem Kampf gegen Rechts, mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz, dem Urheberrecht und was sonst noch kommen wird. Allein "Blocheristan" oder "Scheiss!SVP" ist Hate-Speech. Es werden noch viel Kübel Gülle über dieSVP und rechten FDPler ausgeleert werden (müssen), bevor siedie Realität richtig einschätzen.

Walter Mittelholzer

13.09.2018|18:57 Uhr

@Thoma, korrekt, stört mich auch diese "Sichtung" bezw. Zensur. Am Besten wäre wenn sich Fakebook selber komplett löschen würde, ist das unnötigste Forum überhaupt.

Jürg Brechbühl

13.09.2018|17:34 Uhr

Nach der Nobillag Abstimmung sagte der SRG Generaldirektor, man wolle bei der SRG im Online Bereich eine Plattform für alle schaffen. Das war vor einem Jahr. Davon habe ich seither nichts mehr gehört. Von mir aus gesehen wäre das die notwendige öffentlich-rechtlich Diskussionsplattform für Schweizer, zu Politik, Gesellschaft, Hobbies, Kunst, Technik. Vermutlich müsste man es auf Textnachrichten beschränken, weil Fotos und vor allem Videos zu viel Möglichkeiten für unkontrolliertes Grüselzüügs lassen. Allerdings gibt SRG damit ihre Stellung als links-konformistisches Wahrheitsministerium auf.

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag
ab 16 Uhr 30

Ihr Light-Login-Zugang ist abgelaufen. Bitte machen Sie das Abonnement hier