Die Lust am Verpetzen und Verbieten

Das Internet ist mit dem Versprechen angetreten, die freie Debatte zu entfesseln. Unter dem Vorwand, «Hass» zu bekämpfen, schränkt der Netzgigant Facebook die Meinungsäusserung ein. Linke «Melder» – neudeutsch für Denunzianten – triumphieren.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Danny Arielli

17.09.2018|15:11 Uhr

Jolanda Spiess hat sich IMO einen erstaunlichen B Promi Status erarbeitet. Nachdem ihre Inszinierung als Opfer schief ging und sie als Politikerin in einer Sackgasse landete, fing sie an, sich mit ihren Sorgen in den sozialen Netzwerken auszubreiten. Hat sie anfangs gegen rechten Hass gepoltert (und linken ausgeblendet) bekämpft sie nun die Partei die sie für ihr Scheitern verantwortlich macht. Offenbar der letzte Ausweg für Fr. Spiess doch noch irgendwie im Gespräch zu verbleiben.

Ernst Jeker

15.09.2018|09:34 Uhr

Universitäten, Printmedien, TV, Schulen, Politik etc. sind total links unterwandert. Unter "linke Aktivisten" kann man auch getrost Heiko Maas, Martin Schulz, Angela Merkel bezeichnen, die jede Versammlung gleich rechtsextrem titeln. Verunglimpfende Kommentare Linker gegen Andersdenkende bzw. deren ideologische Gegner werden unisono veröffentlicht und jene die sich gegen solche Verleumdungen mit Rufmordcharakter von wegen Nazi, braune Sippe etc. wehren oder Kritik an der linken Ideologie üben, bleiben unveröffentlicht. Nicht Rechtsextremismus, Linksextremismus muss endlich bekämpft werden.

Hans Georg Lips

14.09.2018|06:22 Uhr

@Thoma. So ist es. Lese ich ausl. Zeitungen wie den Figaro und auch andere, so stelle ich fest, dass zu einem einzigen Artikel oft hunderte Kommentare folgen und so eine Volksmeinung viel eher zum Ausdruck kommt. Die eingebauten "Erschwernisse", also die versteckten und ungenannten Zensörchen in JEDER Zeitung sind doch die neue Seuche der Medien. Wenn ich nicht mehr Neger schreiben darf, dann hört alles auf. Oder es gebiert ein neues Medium.

Hans Baiker

13.09.2018|21:25 Uhr

Nach dem Besuch von Zuckerberg bei A. Merkel konnte manerahnen wohin der Zug fährt. Die EU will das Internet in denGriff kriegen, mit dem Kampf gegen Rechts, mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz, dem Urheberrecht und was sonst noch kommen wird. Allein "Blocheristan" oder "Scheiss!SVP" ist Hate-Speech. Es werden noch viel Kübel Gülle über dieSVP und rechten FDPler ausgeleert werden (müssen), bevor siedie Realität richtig einschätzen.

Walter Mittelholzer

13.09.2018|18:57 Uhr

@Thoma, korrekt, stört mich auch diese "Sichtung" bezw. Zensur. Am Besten wäre wenn sich Fakebook selber komplett löschen würde, ist das unnötigste Forum überhaupt.

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