Meilis List

Der mit Steuergeldern und Fernsehgebühren finanzierte Dok-Film über Christoph Meili kultiviert falsche Mythen und blendet das Wesentliche aus. Die Akten, die der Wachmann 1997 aus dem Schredder-Raum einer Bank entwendete, hatten nichts mit Naziverbrechen zu tun.

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Kommentare

Hans Georg Lips

05.09.2018|07:25 Uhr

Auch die WW ist nich gut informiert (Recherche!). Kein Wort über die beiden jüdischen und verurteilten Diebe Singer und Fagan. Kein Wort. SRG badet weiter im Dreck, subventioniert von uns. Und alle haben Angst vor den Juden und sagen weder pips noch paps. Das auserwählte Volk halt.

Rainer Selk

03.09.2018|11:01 Uhr

@Juri. Grundsätzlich mussten Anspruchssteller ihre Forderung beweisen. Zur Klarstellung: Leute, die damals ihre 'Kohle' in der CH deponierten(heute würde man das als off-shore bezeichnen), taten das freiwillig, wobei die Einzelgründe hier kaum zu definieren sind. Wer nach WK II Ansprüche nicht beweisen konnte, hatte ein Problem, denn die Bank MUSSTE den Anspruch restlos klären, um spätere Doppelforderungen zu vermeiden, 'schillernder' Hr. Bronfmann hin oder her. Was hat Blocher mit juristischen Bankabläufen zu tun, Herr Juri? In den USA ist die Auszahlung m. W. bis heute nicht erledigt....

Hans Georg Lips

03.09.2018|07:55 Uhr

Singer hat aus der Kasse gestohlen und wurde bestraft. Auch der "arme" Juden betreuende Anwalt wurde bestraft für Veruntreuung. Die Bronfmans wurden auch "bestraft", durch das Schicksal. Sie verloren in einem Deal mit den Franzosen von Vivendi viele, viele Milliarden $ und stiegen ab in der Hierarchie der Allerreichsten zu den nur noch Reichen. Und wenn wir von Moral reden, die der Schweiz vorgeworfen wurde, so erinnere ich an die Millionen Trinkerschiksale in den USA (Prohibition), die den illegal eingeführten (geschmuggelten) Schnaps von Bronfman soffen und zugrunde gingen.

Georg Juri

02.09.2018|12:30 Uhr

Die Darstellung "Bundespräsident Jean-Pascal Delamuraz qualifiziert Bronfmans Forderung in einem Interview als «Erpressungsversuch». Die Aussage sorgt für einen Sturm der Entrüstung, wobei meist (und auch im aktuellen Dok-Film wieder) unterschlagen wird, dass sich Delamuraz nicht auf die Juden allgemein bezieht" ist lückenhaft, wenn man auch seine Bemerkung "Auschwitz liegt nich in der Schweiz" berücksichtig. Warum verurteilt Blocher (SVP) nicht die Banken, die Todesscheine von Naziopfern gefordert hatten?

Hans Baiker

01.09.2018|17:47 Uhr

Die beiden Protollbücher, die Meili präsentiert, könnten nochetwas zu tun haben mit nachrichtenlosen Vermögen aus derZarenzeit. Daran hat er ab sicherlich nicht gedacht, weil nichtsdavon gewusst.

Die News des Tages aus anderer Sicht.

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