Anbetung der Volksrechte

Die Weltwoche hat angebliche Demokratieverächter angegriffen, weil diese die Volksrechte relativierten. Dabei machen noch mehr Abstimmungen und Mitsprache die Demokratie nicht besser.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Michael Wäckerlin

21.08.2018|07:06 Uhr

Das Problem ist nicht die immer vorhandene Informationsasymetrie zwischen der Funktionselite und dem Volk, sondern die Divergenz der Interessen. Während etwa die Insider aus Politik, Verwaltung und Akademie immense Vorteile aus der Stratifikation ziehen und sich heute als Teil einer postdemokratischen Elite verstehen, fallen die Nachteile und Kosten jenen zu, welche von allen Entscheidungen ausgeschlossen werden und deren Legitimität zunehmend in Frage stellen. Die logische Folge ist Polarisierung und Radikalisierung.

Rolf Kielholz

18.08.2018|11:44 Uhr

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich angeblich gescheite Menschen hergeben, um sich auf elitäre, unvergleichlich arrogante + überhebliche Art gegenüber einem an der direkten Demokratie politisch aktiv teilnehmenden , anders denkenden Teil der Bevölkerung abzuregen. Mit Verlaub, Herr Rentsch, selbst ohne akademische Weihen ausgestattet, akzeptiere ich demokratisch gefällte Volksentscheide auch dann, wenn ich (nicht selten) eine ganz andere Meinung vertrete. Dass Sie Prof. Freiburghaus, seines Zeichens unverbesserlicher EU-Turbo, in Schutz nehmen, spricht weder für Sie noch für Letzterer.

Hans Baiker

17.08.2018|19:28 Uhr

Kann mir nicht vorstellen, dass ein "Demokratieskeptiker" beimBundesbrief dabei gewesen wäre. Am Morgarten sicherlich aufder Gegenseite. Sozialismus und Demokratie sind unvereinbar.Die Demokratie zu strapazieren, was die Koalition der Vernunft hervorragend versteht, etwa wie Erdogan, hilft sie zu überwinden. Empirische Untersuchungen zeigen, dass daspol. Urteilsvermögen von Prof. und sonstigen Elitären nichtsignifikant besser ist (auch in der CH!), als das von Arbeitern oder gar Bauern. Weshalb das so ist, vermag leider auch dieser Artikel nicht zu erklären.

Rainer Selk

17.08.2018|13:44 Uhr

Lieber die 'Anbetung' der CH Volksrechte als die 'Anbetung' einer nicht gewählten bzw. einer unerwünschten EU Kommunistenabschotterabzockerkommission.

Brigitte Miller

16.08.2018|17:51 Uhr

Die Aussage von Herrn Freiburghaus rief eine solche Reaktion unweigerlich hervor. Die Elite hat doch nicht eifach Kraft ihres Amtes einen Wissensvorsprung. Was sie haben sollte, sind gute Berater und dies nicht unbedingt Lobbyisten. " Und Keller bestätigt gleich noch den Vorwurf von Freiburghaus, das Vertrauen der Bevölkerung in die Eliten sei von der SVP systematisch kaputtgemacht worden."Das ist wohl etwas zu einfach gedacht, dieses Vertrauen wird durch verschiedene Gründe erschüttert.

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