Botschafterin im Angriffsmodus

Ursula Plassnik, Österreichs Botschafterin in der Schweiz, gibt sich undiplomatisch. Österreich will seine EU-Präsidentschaft nutzen, um Druck auf das Nachbarland auszuüben.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Hans Georg Lips

15.08.2018|16:10 Uhr

Die will doch nur eines, an die Kasse der Schweiz. Mit dem Brexit entfallen so oder so Dutzende Milliarden in der EU und so muss Oe noch mehr zahlen als bisher. Denn Sparen ist unbekannt in Brüssel. Man hätte liebend gern einen soliden Zahler wie die Schweiz. Leider ist die Höhe unserer vermuteten Zahlung ein Tabu. Ich rate mal, 10 Milliarden werden es wohl sein bei einem Beitritt. Und diese 10 Milliarden die wollen sie um jeden Preis, auch um den Preis des blackmailing.

Jürg Brechbühl

12.08.2018|20:53 Uhr

Das ist ja etwas ganz neues. Bisher waren es immer die Genossen aus dem Grossen Kanton, die sich in der Schweiz einmischen wollten. Dass jetzt eine Österreicherin das auch noch probiert, zeugt von grassierendem Grössenwahn. Aber den GW hatte ja schon der Adolf Schicklgruber, damals als die Deutschen den Letzten Österreicher zum Ersten Deutschen machten.

Hans Georg Lips

11.08.2018|06:12 Uhr

Die war ja immer rotzfrech. Aber sie zeigt jetzt, dass sie immer noch monarchisch denkt und handelt.Ich lese derzeit die Bio von Kaiser Josef und Maria Theresia. Was Plassnik verkündet, so als Haltung ist nicht anderes als schleimiges Monarchentum. Der Monarch Habsburg wird ersetzt durch Brüssel. Da spricht purer Neid auf die Schweiz. Und unsere Diplomaten schweigen angestrengt. Ich meine die sieben Höseler(innen).

Rainer Selk

10.08.2018|11:34 Uhr

Merkel hat zusammen mit SPÖ / ÖVP Koalition 9/2015 die unkontrollierte Asyloinvasion ermöglicht + damit die EU in Schieflage gebracht. Fr. Plassnik hat mehr als vor der eigenen 'Sonderfall'-Türe zu wischen. Wegen des vorprogrammierten Brexitaustrittskrach braucht man neue Einnahmequellen, durch Höchststrafen, deren 'Erfolge' in die EU Kasse gehen + u. a. eine forever devot blechende Schweiz, mit voraussehbarer MwSt.-Erhöhung bis ca. 20% samt EU Umverteilung von AHV + Sozialleistungen, wie Kindergeld ins Irgendwo. Bilaterale EU Anschlussvergewaltigung never ever.

Gregor Braun

10.08.2018|10:58 Uhr

Avenir Suisse hatte in besagtem Dokument gesagt das alle Optionen auf den Tisch müssen für eine ganzheitliche Betrachtung. "Ein EU Beitritt kann Sinn machen". Die Weltwoche lobt doch immer die Betrachtung eines Problems aus allen Perspektiven & ideologiefrei. Warum nicht hier? Das soll ja nicht heissen "rein in die EU". Aber eine rationale Analyse der Optionen und Fakten muss sein.

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