Balzarettis Sinn für die Unbezwingbarkeit

Der höchste Schweizer EU-Diplomat, Chefverhandler des Rahmenabkommens, ist ein Meister des Taekwondo, des koreanischen Karate. Auf einem Waldspaziergang im sonnigen San Bernardino erklärt Staatssekretär Roberto Balzaretti, welche Handkantenschläge er gegen Brüssel anwendet, was ihm das Tessin bedeutet und warum man sich über einen institutionellen EU-Vertrag keine Sorgen machen sollte.

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Kommentare

Michael Wäckerlin

05.08.2018|12:10 Uhr

Nach den Erfahrungen mit Meisterverhandlern wie Ambühl und Rossier darf man getrost davon ausgehen, dass ein konsolidierter Freundschaftsvertrag in offenem Verrat münden wird.

Hans Georg Lips

30.07.2018|15:45 Uhr

Zitat Balzaretti (Seite 75):"Die Situation der Schweiz ist schlecht.Sie leidet, weil sie bei Grundsatzentscheidungen nichts zu sagen hat.EU MITGLIEDSTAAT ZU SEIN IST ANGENEHMER".- Und der soll die Interessen der Schweiz vertreten.Wer so denkt glaubt, dass wir als EU Mitglied etwas "zu sagen hätten".Dabei haben heute schon 25 Staaten NICHTS ZU SAGEN.Das Duo Merkel-Macron erledigen das.Auf ihre Art.

Hans Baiker

27.07.2018|00:06 Uhr

Wir haben uns bei der PFZ und Schengen, eigentlich bei EU-Verträgen nie, Sorgen gemacht. Dazu wurde der Stimmbürger regelrecht verleitet. Heute haben wir nur noch Probleme. Hoffenlich lässt sich diese ganze Entwicklung korrigieren, notfalls mit Kündigung.

Regula Neukomm

26.07.2018|10:53 Uhr

Mir wäre lieber, der Typ verstände etwas von Ökonomie als von Kampfsportarten und Hegel. Es wäre interessant gewesen zu erfahren, was denn Balzaretti als „Fakten“ betrachtet, z.B. freie Einwanderung in die Schweiz tut uns gut? Oder: Anstieg der Regulierungsdichte und Staatsquote sind prima - je mehr desto besser? „... lässt sich aber nicht in die Karten blicken...“ typisch hinterlistiger Diplomat. In aller Kürze: Ein Isofemogren (International-Sozialist-Feminist) wie er im Buche steht!

Markus Dancer

25.07.2018|19:43 Uhr

Ob Integrationsabkommen oder Konsolidierungsabkommen der Inhalt bleibt derselbe u. dieser wurde von der EU diktiert! Balzaretti weis das genau und wie bei allen Politikern u. Diplomaten der CH kriegt man keine sachlich ehrliche od. richtige Antwort! Übrigens - in welcher Funktion arbeitet er? Als Diplomat, Politiker od. EU-Agent für die Wirtschaft?? Auf die Antwort werden wir wohl warten müssen! Was niemals geschehen darf - der BR darf niemals ein Abkommen mit der EU unterzeichnen, ohne die Bürger zu fragen! Das muss auch für Teilabkommen (Salamitaktik) gelten!!

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