Zu viele Köche

Mit neuen Regeln beim Hummer-Kochen will der Bundesrat seine Tierliebe unter Beweis stellen. Fachleute ­bezweifeln den Sinn der Vorschriften.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Markus Spycher

24.01.2018|11:02 Uhr

@Tino. Die von Dir erwähnten Meerestiere haben leider zuwenig oder keine niedlichen Aeugelein wie Hund und Katze. Das ist wohl der Grund, weshalb die Tierfreundinnen in diesem Forum den Mund halten.

Nannos Fischer

22.01.2018|12:21 Uhr

Man fragt sich, wie lange der Veganer- und Vegetarierterror noch dauern & wie weit er noch gehen soll. Die Überfettung der Gänse- und Entenleber bei der Foie-gras-Produktion z.B. ist keine Tierquälerei, sondern geschieht durchaus im Einklang mit einem in der Natur angelegten Vorgang. Das Tier bunkert dabei den notwendigen Brennstoff für den 3000km langen Herbstflug, den es ja sonst nicht überstehen könnte. Wenn man den Mästvorgang beobachtet, stellt man fest, dass sich die Tiere nicht dagegen sträuben, wie sie es bei einer Quälerei täten, und sich sogar gleich nachher gierig auf Reste stürzen.

Nannos Fischer

22.01.2018|11:52 Uhr

Und wie steht’s mit den Austern, den Seeigeln etc.? Die werden nämlich selbst vor dem Verzehr nicht getötet, sondern lebend einverleibt. Weltweit! Man denke! Und die sind doch genau so lebend wie Hummern und Langusten. Warum die Vorzugsbehandlung für diese? Oder gedenkt der Bundesrat auch für jene noch zu legiferieren? Erkläre mir, Graf Örindur, diesen Zwiespalt der Natur. Dürfen wir nun nur noch gratinierte Austern essen? Müssen sie vorher mit dem Taser umgebracht werden? Muss nun in jeder Meeresfrüchteküche eine von dieser entlöhnte Veganer-Aufsichtsperson zum Rechten sehen? Gastroterror.

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