Ein Märchen, mit den Füssen geschrieben

Die kroatischen Fussballhelden kaschieren den politischen, nationalen und wirtschaftlichen Bankrott unseres Landes. Der rot-weiss-karierte Freudentaumel ist eine groteske Verschleierung eines moralischen Fiaskos.

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Kommentare

Daniel Thoma

22.07.2018|09:21 Uhr

Der Aufsatz trieft vor schierer Selbstgerechtigkeit. Es geht um Heimat und Verwurzelung. Nicht um Stolz und Nationen. Man kann auch von Problemen weglaufen und sich als Dissident oder Opfer anderswo feiern und aushalten lassen. Modernes Bettler- und Nomadentum. Ach wir Menschen!

Heinrich Bongartz

20.07.2018|17:16 Uhr

Die Autorin blendet in ihrem Essay vollständig die Verbrechen aus, die durch Serben in der "Serbischen Republik" auf kroatischen Territorium von 1991 bis 1995 begangen wurden. Die Eroberung Vukovars durch serbisch-jugoslawische Kräfte führte zur Ermordung bzw. zur Vertreibung des kroatischen Bevölkerungsanteils. Erst 1995 kam es zum sogenannten "Sturm", der als Reaktion gesehen werden muss. Ich möchte hier begangene Untaten nicht rechtfertigen aber auch daran erinnern, dass im gleichen Jahr in Srebrenica das größte Kriegsverbrechen nach WW2 in Europa stattfand. Serben ermordeten 8000 Bosniaken

Hans Georg Lips

20.07.2018|12:55 Uhr

Ich habe vier lang erfolgreich Fussball gespielt. Heute interessiert er mich nicht mehr, denn er ist finanziell zur Plage geworden. Da kassiert einer pro Tag eine Million und den Ahnungslosen in den Fernsehanstalten kommt nichts Besseres in den Sinn, als Milliarden für "Rechte" zu bezahlen und uns die Rechnung in Form von extremen TV Gebühren aufzuhalsen. l 50% reuzieren oder ins Bezahlfernsehen verschieben. // Diese Kroaten als Teil der Balkanschlangengrube sind doch nur "klein - ROT - karierte Hinterwäldler" Der Artikel ist überflüssig. Alle Balkaner abfahren, in die Schlangengrube.

Regula Neukomm

19.07.2018|06:44 Uhr

Es geht mir sehr ähnlich mit dem Bussfall: Er zeigt uns, das wir Menschen vor allem emotionale Wesen sind (mit ein wenig Verstand oben drauf, um die Emotionen umzusetzen), und, dass wir immer noch Nationalisten sind. Diese Einsichten offenbaren sich wahrscheinlich vor allem uns Nicht-Bussfall-Fans!

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