Kurswechsel im Aussendepartement

Aussenminister Ignazio Cassis setzt neue Akzente in der Nahostpolitik. Er will Israel nicht mehr reflexartig an den Pranger stellen. Meint er es ernst mit dem Wandel, muss er seine Chefbeamten umerziehen, entmachten – oder versetzen.

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Von Wolfram Knorr
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Kommentare

Hans Georg Lips

18.07.2018|11:08 Uhr

Der Mann erlebt sein Waterloo und begreift es nicht einmal. In den geschützten, moralinverseuchten Werkstätten in Bern wird eisern und stumpfsinnig daran festgehalten, dass die Schweizer fremde Richter akzeptieren würden, ohne dass das Dossier Personenfreizügigkeit saniert wird und ohne dass die Guillotineklausel beerdigt wird.Es kann kein Abkommen mehr geben, allenfalls ein Hickhack. Martullo hat schon recht, man stoppe als kleine "Aufmerksamkeit" die Subventionen für den grenzüberschreitenden LW Verkehr.Auch als Retourkutsche für die Strafaktion Horizon 20.Aber eben, die haben kein Füdli....

Susan Bilar-Simke

15.07.2018|12:27 Uhr

Der Artikel ist goldrichtig und bitter nötig. Leider sieht man am Beispiel des letzten Kommentars, dass die anti-israelischen Kräfte im EDA von den einheimischen Antisemiten unterstützt werden.

Hans Baiker

13.07.2018|01:33 Uhr

Diese einseitige pro palestinensische Parteinahme, von der ich in der WW zum ersten Mal erfahre, hat mit der CH-Neutralität nichts gemein. Damit kann man leider jedoch auch in der UNO punkten. Sollte es Cassis gelingen, die Nahostpolitik in den CH-historischen Rahmen zu bringen, wäre das nur zu begrüssen. Sein Schwachpunkt scheint nur die EU zu sein.

Brigitte Miller

12.07.2018|17:26 Uhr

Ein Glück, dass sich Herr Cassis dieser Sache annimmt. die von ihm "keck" gestellte Frage«Ist die UNRWA Teil der Lösung oder Teil des Problems?»hätte schon lange gestellt werden müssen.Avanti Herr Cassis!

René Sauvain

11.07.2018|23:28 Uhr

Hr. Cassis, Sie erinnern mich an die Personalpolitik von Merkel, was mir nicht passt, raus!!In Ausnahmefällen ja, denn 40 jährige Beamte im Amt sind amtsmüde aber da nützt versetzen auch nichts! Sollten Sie jedoch nach Ihrem Abgang als BR ein Verwaltungsratspöstchen bei einer Bank im Auge haben, dürfen Sie die jüdischen Geldanleger nicht vor den Kopf stossen und in die Wüste schicken, denn das haben einige Banken schon vor Ihnen mit schlechten Erfahrungen getan! Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Aufgabenbereich und überlassen Sie die "Geschäfte" den Fachkräften!

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