Erbkrankheit Armut

Trotz grosszügiger Sozialpolitik hält sich die Armut in reichen Ländern hartnäckig. Das Umverteilen von Geld hilft wenig. Wirkungsvoller wäre die frühe Beschäftigung mit vernachlässigten Kindern. Warum passiert so wenig in dieser Richtung?

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Regula Neukomm

12.07.2018|13:38 Uhr

Es lässt tief blicken, wenn Frau Brinck "vererben" in Anführungs- und Schlusszeichen setzt, wenn es um Armut geht. Als ob alle Menschen mit den gleichen Voraussetzungen zu Welt kämen. Indessen ist es heute politisch inkorrekt, Unterschiede in den Genen zu suchen. Es muss die Umwelt sein!

Jürg Brechbühl

11.07.2018|19:53 Uhr

Der entscheidende Unterschied steht auch im Artikel: "Bindung und Verständnis sind viel wichtiger für die Entwicklung des Kindes als Geld" -- irgendwelche ständig wechselnde Billigstlohn-Praktikantinnnen in den Kitas bieten diese Bindung nicht. --- Und als Merksatz für die Sozio-Psychotanten-Industrie aus dem Artikel: "nicht die kostenfreie Kita, sondern anspruchsvolle Krippe mit sehr kleinen Gruppen, bestens ausgebildeten Erziehern und angeschlossenem Elternprogramm. Das ist teuer."

Jürg Brechbühl

11.07.2018|19:48 Uhr

Oberflächlich betrachtet ist der Artikel ein Argument für das Projekt der SP-hörigen Sozio-Psychotanten-Industrie. Diese wollen die Eltern flächendeckend entmündigen, die Kinder verstaatlichen und damit die Chancengleichheit herbeiführen. Sie argumentieren genau mit dieser notwendigen Frühförderung. In Wahrheit erzeugen eine Nivellierung nach unten, mit lebensuntauglichen ständig gestressten Anpassern.

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