Doppelbürgerrecht, mehr schlecht als recht

Der Doppeladler brachte es an den Tag: Die Schweiz hat ein Problem mit ihren Doppelbürgern. Doch eine sachliche Diskussion scheint unmöglich.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rainer Selk

21.07.2018|09:00 Uhr

B. Mair. Anscheinend zählen sie zu welchen 'Bünzlis'? Hätten Sie auch nur den Funken einer Ahnung von 'Afrika', würden Sie nicht solchen Unsinn schreiben, genau wie früher über Brasilien. Erstaunlich, dass Sie noch in der Bünzlischweiz leben, aber vermutlich nur so lange, wie für Sie der Ausstellungsrubel rollt, gell? Eng wird es, wenn in Ihren Messebauten dann halb Afrika Ansprüche erhebt, ohne einen Nagel eingeschlagen zu haben. Dann ist die Zeit für Sie gekommen: ab in den retrogerechten Kral? Viel Freude beim 'Asyl-Secondo-Auswandern'. Kein Geschichtsschreiber wird sie aufhalten.

Bruno Mair

19.07.2018|15:14 Uhr

@Selk. Ihre Anspielung auf deren afrikanischen Verwandten. Es täte Ihnen gut daran, die Geschichte dieses Landes eingehend zu studieren. Sie werden innert kürze feststellen, dass ihre voreingenommen Urteile ins Leere laufen. Afrika hat nebst dem indianischen nur einen geringen Teil der Bevölkerung den dortigen Ursprung. Immerhin sind 60% Prozent der Bevölkerung weiss und haben vorallem im Süden, der grosse Teil portugiesische, nebst deutsche, holländische, polnische, schweizerische und österreichische Vorfahren. Das sind halt die Klischees von unwissenden CH-Bünzlis! Ein Einwanderungsland..

Bruno Mair

19.07.2018|06:35 Uhr

@Selk. Hier wird über Einwanderung und deren Secondos geschrieben und nicht von Asylanträgen. Auch nicht Ihre AfD- Polemik, sondern ernsthafte Diskussionen.

Rainer Selk

18.07.2018|08:25 Uhr

B. Mair. Völliger Blödsinn, denn allein der Umstand, dass zahllopse Wirtschaftsasylanten nach Mitteleuropa und in die Schweiz kommen, beweist die Wohlstandsmagnetwirkung, sonst blieben diese Leute zu Hause. Ob und wieweit Aylos zum 'Wohlstand' der CH beitragen, hat m. W. bisher niemand untersucht, wohl aber die von hiesigen staatl. Sozialtransferleistungen an Asylos und deren z. B. afrikan. Verwandte. B. Mair, Ursache und Wirkung: das ist in allen Ihren Argumentationen ein Problem, mit dem Sie offensichtlich absichtlich verdrehend umgehen. Linkeste Schwaflerei.

Bruno Mair

17.07.2018|07:28 Uhr

@Lips. Der Denkfehler besteht darin, zu glauben dass der Wohlstand nur dem „Schweizer“ zu Verdanken gilt. Ohne Einwanderung hätten wir nicht annähernd den Wohlstand, wo wir heute und auch in Zukunft haben. Sie irren gewaltig!

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