Mann der grossen Worte, nicht der grossen Taten

«Ich kann mit der Frau nicht mehr», klagt Innenminister Horst Seehofer. Sollte ihm je danach gewesen sein, den Aufstand gegen die Kanzlerin zu wagen, wäre jetzt Gelegenheit dazu: Fast zwei Drittel der Deutschen lehnen Merkels Flüchtlingspolitik ab. Doch Wankelmut ist des Bayern Markenzeichen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

EDA (Madrid)

25.06.2018|10:43 Uhr

Tatsächlich hat Seehofer nichts mehr zu verlieren. Er hat seinen Job als Ministerpräsident nach dem schlechten Wahlergebnis räumen müssen. Ein schlechtes Ergebnis, das er hauptsächlich Frau Merkel zu verdanken hatte. Für die kommenden Landtagswahlen im Oktober in Bayern zeigen alle Umfragen, dass die CSU die Mehrheit,welche sie 2013 unter Seehofer zurückgeholt hatte, verlieren wird. Ein Bruch mit der CDU würde daran nichts ändern und falls die CSU künftig landesweit antreten sollte, erhielte sie 18%, nur knapp hinter der CDU (die AfD würde 6% verlieren). Frau Merkel muss deshalb einlenken.

Regula Neukomm

23.06.2018|11:49 Uhr

Erhellende Analyse - vielen Dank, Frau Schunke! Info in dieser Qualität bekommen wir vom heiligen Staatsfunk nicht geliefert, dafür seit vielen Jahren Propaganda (heisst heute PR oder Narrativ) darüber, dass es sich beim Einheitsfunk um Qualitätsjournalismus handle; Private könnten so etwas nicht liefern. Es ist wohl eher umgekehrt.

Ruth Bolliger

21.06.2018|03:51 Uhr

Anabel Schunke schreibt für die Weltwoche? Gratulation!

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