Intern

Dieser Ausgabe liegt ein Sonderheft über Russland bei. Es erscheint zum Auftakt der Fussball-Weltmeisterschaft und zeigt faszinierende Aspekte dieses Reichs der Extreme, gegenüber dem wir zwar oft entschiedene Vorurteile haben, aber wenig präzises Wissen darüber. Neben Reportagen, Berichten und Interviews aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft konnten wir prominente Gastautoren verpflichten. Der ehemalige Fifa-Präsident Sepp Blatter erzählt, wie er die WM nach Russland brachte. Fussballtrainer Murat Yakin schildert seine Erfahrungen im wilden Moskau. Yves Rossier, der Schweizer Botschafter in Russland, spricht über die Rolle der Schweiz im Spannungsfeld zwischen Ost und West und erklärt uns, warum wir die grossen Klassiker der russischen Literatur lesen sollten. Der Journalist Wladimir Sukhoi präsentiert interessante junge Russinnen der Gegenwart. Ein Schwerpunkt des Sonderheftes bilden die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und Russland. Erstmals im Westen gibt der Investor und Filmproduzent Gleb Fetisov («Loveless», «Sobibor») ein grosses und erstaunlich offenes Interview.

 

Viel wurde in letzter Zeit über die Sozialdetektive geschrieben, die eine breite Allianz von Linksparteien, Hilfswerken und Juristen am liebsten verbieten würde. Die privaten «Schnüffler» würden sich in einen Bereich einmischen, welcher der Polizei vorbehalten sei, wird argumentiert; sie verletzten die Privatsphäre von Hilfsbedürftigen. Was ist davon zu halten? Redaktor Alex Baur, der vor einem Jahrzehnt die Debatte um den Sozialmissbrauch anhand konkreter Fälle ins Rollen brachte, suchte die Antworten am praktischen Beispiel. Das ist gar nicht so einfach in einer Branche, bei der Diskretion als oberstes Gebot gilt. Doch unserem Kollegen gelang es, das Vertrauen der Privatdetektive Swen und Cyrill van Altena zu gewinnen, die ihm schliesslich grosszügig Einblick in ihren Ermittlungsalltag und ihre Dossiers gewährten. Einmal mehr zeigt sich in der Praxis: Vieles ist ganz anders, als man denkt. mehr

 

Es ist der eigenwilligste Schweizer Dialekt – für Üsserschwiizer, so nennen die Walliser die Nichtwalliser, ist er nur schwer zu verstehen. Manche sagen gar, das Walliserdeutsch sei eine eigene Sprache. Eine Sprache allerdings, die, anders als das Rätoromanische, nicht als solche anerkannt ist und auch nicht gefördert wird. Genau dies sei der Grund, weshalb diese Sprache prosperiere, meint der Walliser Publizist Luzius Theler. Die Jungen würden das Walliserdeutsch mehr denn je voller Stolz sprechen und weiterentwickeln, dank SMS und Whatsapp auch in schriftlicher Form. Noch immer könne er an der Dialektfärbung erkennen, aus welchem Dorf jemand stamme. mehr

 

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